Beschreibung der Studie

Seit Mai 2008 wurde das Behandlungskonzept AOK-proReha routinemäßig in von der AOK Baden-Württemberg belegten orthopädischen Rehabilitationskliniken umgesetzt. Hauptzweck der Untersuchung ist die Evaluation des Behandlungskonzepts AOK proReha. In dem 22-monatigen Evaluationsprojekt werden das Behandlungsergebnis und die Patientenzufriedenheit bei ca. N=500 aktuell behandelten AOK-proReha Patienten nach Hüft- oder Knie-Totalendoprothese mit den entsprechenden Werten einer historischen Kontrollgruppe verglichen. Als Kontrollgruppe dient eine Stichprobe von ca. N=8.000 GKV-versicherten Rehabilitanden mit gleichlautender Indikation aus dem QS-Reha®-Verfahren der gesetzlichen Krankenkassen. Es werden drei Messzeitpunkte (Reha-Beginn, Reha-Ende und 6 Monate nach der Reha) realisiert. Die hinreichende Vergleichbarkeit der Fälle in Interventions- und Kontrollgruppe wird durch eine statistische Adjustierung unter Verwendung einer Propensity-Score Methode sichergestellt. Mit den Ergebnissen wird deutlich werden, ob das AOK-proReha-Konzept zu vergleichbaren, besseren oder schlechteren Resultaten als die Regelversorgung führt und was ggf. spezifische Vor- und Nachteile sind.

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Studiendetails

Studienziel Ergebnisqualität (z.B. somatische Gesundheit, Schmerzen , Funktionsfähigkeit im Alltag, Gesundheitsverhalten) erhoben mit dem IRES-Bogen. Erhoben zu Reha Beginn, Reha-Ende, 6 Monate nach Ende der Reha.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle AOK Baden Württemberg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten nach Hüft oder Knie TEP in den teilnehmenden AOK proReha-Kliniken

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die aufgrund von kognitiver, physischer oder sprachlicher Einschränkungen nicht in der Lage sind, deutschsprachige Fragebögen zu bearbeiten

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen des Projekts soll eine Evaluation des Behandlungskonzepts AOK-proReha für Patienten in Rehabilitation nach Hüft- oder Kniegelenksersatz stattfinden. Als Zielkriterien werden die Patientenzufriedenheit und das Behandlungsergebnis herangezogen. Da eine randomisiert-kontrollierte Studie aus Praktikabilitätsgründen nur sehr schwer umsetzbar erscheint, wird eine prospektive Vergleichsstudie unter Nutzung von Daten aus dem QS-Reha®-Verfahren der gesetzlichen Krankenkassen durchgeführt (vgl. Farin et al. 2009). Mit diesem umfangreichen Vergleichsdatensatz bestehen gute Möglichkeiten, eine vergleichende Bewertung des Behandlungsergebnisses und der Patientenzufriedenheit im Behandlungskonzept AOK-proReha durchzuführen. Die hinreichende Vergleichbarkeit der Fälle wird dabei durch eine statistische Adjustierung unter Verwendung einer Propensity Score - Methode sichergestellt. Diese Verfahren haben sich in den letzten 15 Jahren in der medizinischen Forschung zunehmend verbreitet (Austin 2008). Entsprechend des Vorliegens empirischer Belege zu den Vorteilen des Propensity Score Matchings (z.B. Austin 2009) soll diese Variante genutzt werden. Um aktuelle Vergleichswerte des Behandlungskonzeptes AOK-proReha zu erheben, wird in 20 Einrichtungen, die das Behandlungskonzept AOK-proReha umsetzen, eine Befragung mit denjenigen Instrumenten durchgeführt, die zur Messung der Patientenzufriedenheit und Ergebnisqualität im QS-Reha®-Verfahren eingesetzt wurden. Es handelt sich um Patientenfragebögen zu drei Messzeitpunkten (Reha-Beginn, Reha-Ende, 6 Monate nach der Rehabilitation) und um einen Behandlerbogen (Dokumentation bei Reha-Beginn und Reha-Ende). Über alle 20 AOK-proReha-Einrichtungen hinweg sollen zum Zeitpunkt RehaBeginn 500 Patienten einbezogen werden. Die erste Erhebungswelle der Datenerhebungsphase erstreckt sich über einen Zeitraum von 8 Monaten, so dass die Datenerhebung mit Beendigung der 6-Monatskatamnese nach 14 Monaten abgeschlossen sein sollte

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