Beschreibung der Studie

Operationen am Fuß oder Unterschenkel werden häufig in Regionalanästhesie des Ischiasnerven durchgeführt, bei der der Nerv mit einer speziellen Kanüle aufgesucht wird und mit Lokalanästhestikum umspritzt wird. Zur Überprüfung der richtigen Lage der Kanüle kann eine elektrische Reizung der Nerven mit geringer Stromstärke, die eine schmerzlose Muskelzuckung verursacht, durchgeführt werden. In der geplanten Untersuchung soll die Hypothese überprüft werden, dass bei Patienten mit Diabetes mellitus, die sich einer operativen Wundversorgung des Fußes unterziehen müssen, die Muskelzuckung durch elektrische Nervenreizung weniger zuverlässig auslösen lässt als bei ansonsten gesunden Patienten ohne Diabetes. Sollte die Hypothese bestätigt werden, sollte bei Patienten mit Diabetes mellitus eine andere Methode als die elektrischen Reizung verwendet werden, um Nerven bei Anlage einer Regionalanästhesie aufzusuchen.

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Studiendetails

Studienziel Elektrische Reizschwelle des N ischiadicus während Anlage der Regionalanästhesie bei sonographisch verifiziertem Kontakt der Stimulationsnadel zum Epineurium. Die Reizschwelle wird als minimale Stromstärke, die zur Auslösung einer motorischen Reizantwort bei einer Impulsbreite von 0,1 ms und einer Impulsfrequenz von 1 Hz benötigt wird, gemessen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Herz-Zentrum Bad Krozingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patientenkollektiv mit Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus
  • erforderliche operative Wundversorgung oder Minoramputation bei ischämisch-gangränöser Erkrankung des Fußes
  • Alter über 50 Jahre
  • vorliegende schriftliche Einwilligung
  • Vergleichskollektiv:
  • geplante orthopädische Operation distal des Knies

Ausschlusskriterien

  • Patientenkollektiv mit Diabetes mellitus
  • Ausschlusskriterien für die Durchführung einer Regionalanästhesie, z.B. Infektion im Bereich der Punktionsstelle
  • Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems sowie neuromuskuläre Erkrankungen, die nicht Zeichen einer diabetischen Neuropathie sind
  • Fehlen der unterschriebenen Patienteninformation und schriftlichen Einverständniserklärung
  • Vergleichskollektiv
  • Diabetes mellitus
  • dialysepflichtige Niereninsuffizienz
  • Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems, neuromuskuläre Erkrankungen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In der geplanten Untersuchung soll die Hypothese überprüft werden, dass bei Patienten mit Diabetes mellitus, die sich einer operativen Wundversorgung oder Minor-Amputation der unteren Extremität unterziehen müssen, die elektrische Reizschwelle zur Auslösen einer motorischen Antwort gegenüber einem nichtdiabetischen Patientenkollektiv erhöht ist und eine sichere Lokalisation des Nerven nicht erlaubt.

Quelle

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