Beschreibung der Studie

Vitamin D ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Entwicklung des Kindes. Daher ist eine gute Versorgung mit Vitamin D bereits im Mutterleib wichtig. Das meiste Vitamin D wird in der Haut erzeugt, aber nur dann, wenn Sonnenstrahlen direkt auf die Haut treffen. In Lebensmitteln ist Vitamin D nur in geringen Mengen zu finden. Das Ziel dieser Studie ist es, die Versorgung mit Vitamin D von schwangeren Frauen und deren Neugeborenen zu erfassen. Dabei soll untersucht werden, ob es einen starken jahreszeitlichen Einfluss auf den Vitamin D Status gibt und ob der Vitamin D Status der Mutter die Vitamin D-Versorgung des Säuglings beeinflusst.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Bestimmung des Serum 25-Hydroxy-Vitamin D bei Mutter und Kind zum Zeitpunkt der Entbindung mittels Chemilumineszenz-Immuno- Assay (CLIA)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 328
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Institut für Ernährungswissenschaft, JLU Giessen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • schwangere Frauen und deren Neugeborenen, Entbindung im St. Josefs Krankenhaus Giessen

Ausschlusskriterien

  • Hypercalcämie, sekundärer Hyperparathyreoidismus, Granulomatöse Erkrankungen, Malabsorptionssyndrom, chronische Nieren- oder Lebererkrankngen, Einnahme von Antiepileptika, Glucocorticoide, ambulante Entbindung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Vitaminmangel-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Vitamin D wird aufgrund der Erkenntnisse der letzten Jahre als weltweites Public Health-Thema angesehen. Zur Vitamin D-Versorgung in Deutschand während der Schwangerschaft gibt es außer Ernährungserhebungen keine Studien, die tatsächlich den Vitamin D-Status anhand der Bestimmung des Serum 25-Hydroxy-Vitamin D (25 OH D), untersuchten. Man muss jedoch davon ausgehen, dass ein Großteil der schwangeren Frauen in Deutschland keine adäquaten Serum 25 OH D-Werte hat. Daher besteht bei dieser Personengruppe ein hohes Risiko für eine Vitamin D-Insuffizienz oder sogar einen absoluten Vitamin D-Mangel. Das Ziel des Projektes ist es, den Vitamin D-Versorgungsstatus von schwangeren Frauen und ihrer Neugeborenen durch Ermittlung der Konzentrationen von 25 OH D, Parathormon, Alkalischer Phosphatase und Calcium im Serum zu bestimmen. Um saisonal bedingte unterschiedliche 25 OH D-Werte zu erfassen, wird eine Kohorte von insgesamt n=600 Probanden im Winter, Frühjahr, Sommer und Herbst untersucht, pro Jahreszeit jeweils 75 Mutter-Kind-Paare. Anthropometrische Daten sowie Fragen zu Ernährungsgewohnheiten, zum sozialen Status u. a. werden mittels eines Fragebogens erfasst. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, eine fundierte Grundlage zu schaffen, ohne die gesundheitspolitische Maßnahmen zur Verbesserung der Vitamin D-Versorgung von schwangeren Frauen und deren Kindern nur schwer umsetzbar sind.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: