Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist es, genau zu untersuchen, inwiefern die Tiefe Hirnstimulation das Leben der Patienten und deren familiäres Umfeld beeinflusst. Auf Grundlage unserer Ergebnisse beabsichtigen wir psychosoziale Probleme bei Patienten nach Implantation einer Tiefen Hirnstimulation aufzudecken. Viele wissenschaftliche Studien konnten bisher eindeutig belegen, dass es durch die Tiefe Hirnstimulation zu einer erheblichen Verbesserung der Beweglichkeit von Patienten mit Morbus Parkinson und Dystonie kommt. Es wurde jedoch vereinzelt von Beeinträchtigungen bei bestimmten Funktionen des Gehirns wie dem Sprachfluss und beim psychosozialen Wohlbefinden berichtet. Wir möchten nun erforschen, ob und inwiefern durch diese Behandlungsmethode eine Veränderung in nichtmotorischen Bereichen der Lebensqualität wie z.B. bei zwischenmenschlichen Beziehungen hervorgerufen wird. Dabei interessiert uns nicht nur, wie der Patient sich selbst und den Hirnschrittmacher wahrnimmt, sondern auch das Zusammenleben in der Familie. Aus diesem Grund möchten wir neben jedem Patienten auch einen Angehörigen untersuchen, der mit dem Patienten zusammen lebt.

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Studiendetails

Studienziel der Vergleich zwischen der präoperativen und der 12 Monate postoperativen Messung der subjektiven Lebensqualität gemessen von Patienten und Angehörigen durch den parkinson's disease questionnaire 39
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Köln

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien der Patienten
  • Patienten mit klinischer Diagnose eines Idiopathischen Parkinson-Syndroms oder Dystonie
  • Patienten, die eine THS erhalten werden
  • Patienten im Alter zwischen 30 und 80 Jahren mit Deutsch als Muttersprache
  • Patienten ab einem MMST-Wert von 25 Punkten
  • Patienten müssen einwilligungsfähig sein und eine Einwilligungserklärung unterschreiben
  • Einschlusskriterien der Angehörigen
  • Angehörige zwischen 30 und 80 Jahren mit Deutsch als Muttersprache
  • Angehörige ab einem MMST-Wert von 25 Punkten
  • Angehörige müssen einwilligungsfähig sein und eine Einwilligungserklärung unterschreiben

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien der Patienten
  • Patienten, die an einer anderen, die Kognition beeinträchtigenden Erkrankung leiden
  • bspw. vaskuläre Ereignisse, Tumoren, etc.)
  • Patienten, die an einer aktiven psychiatrischen Erkrankung leiden
  • Teilnahme an Studien, die mit der vorliegenden Untersuchung interferieren könnten, wenn hierdurch der Teilnehmer gefährdet oder besonders belastet wird oder wenn hierdurch die Ergebnisse der vorliegenden oder der anderen Studie verfälscht oder anders gefährdet werden
  • Patienten, die mit der Befragung von Angehörigen nicht einverstanden sind
  • Ausschlusskriterien der Angehörigen
  • Angehörige, die selbst an IPS oder Dystonie erkrankt sind
  • Angehörige, die an einer die Kognition beeinträchtigenden Erkrankung leiden (bspw. vaskuläre Ereignisse, Demenz, etc.)
  • Angehörige, die an einer aktiven psychiatrischen Erkrankung leiden

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Patienten mit Morbus Parkinson und generalisierter Dystonie werden heute in großer Zahl mit einer Tiefen Hirnstimulation behandelt. Die Ergebnisse auf die Motorik bei diesen Patienten ist beeindruckend. ELSA-DBS untersucht die Auswirkungen der Tiefen Hirnstimulation bei diesen Patienten auf deren Lebensqualität, personelle Identität und das soziale Gefüge. Das neurologische Teilprojekt 1 untersucht im Besonderen diese Auswirkungen bei Patienten mit Morbus Parkinson und bei Patienten mit Dystonie, sowie deren Angehörigen.

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