Beschreibung der Studie

Verschiedene Diabetesschutzschuhe werden am Markt zur Ulkusprophylaxe angeboten. Bisher gibt es nur zu einem Produkt wissenschaftliche Daten zur Wirksamkeit. Ziel der Studie ist die Untersuchung drei verschiedener Produkte am Markt, insbesondere mit der Fragestellung, in wie weit eine Sohlenversteifung für die Reduktion des plantaren Spitzendrucks relevant ist.

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Studiendetails

Studienziel Statische und dynamische Druckverteilung - barfuß und als Insole-Messung in den verschiedenen Schuhen (Spitzendruck und Durchschnittsdruck) Messsystem: T&T medilogic Medizintechnik GmbH, Mittelstrasse 9 D-12529 Schönefeld
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Zentrum für Fuss- und Sprunggelenkchirurgie Schön Klinik München Harlaching

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Diabetes mellitus der Risikoklasse II und III die durch einen Diabetesschutzschuh mit herausnehmbarerer Weichpolstersohle ggf. mit orthopädischer Schuhzurichtung zu versorgen sind.
  • Risikoklasse II (Sensibilitätsverlust durch PNP und/oder pAVK)
  • Risikoklasse III (Z.n. plantarem Ulkus)

Ausschlusskriterien

  • Fußdeformität, welche eine Maßschuhversorgung notwendig macht. Florides Ulkus, Gangrän.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass der lokalen Druckerhöhung bei der Entstehung eines Diabetischen Ulkus eine zentrale Rolle zukommt. Über einen Diabetesschuhtzschuh liegt eine klinische Beobachtungsstudie (Evidenzlevel III) vor, dass im Vergleich zu einem konventionellen Schuh die Rate an neu aufgetretenen Ulzerationen signifikant niedriger liegt. Verschiedene analoge Produkte werden angeboten, die sich ebenfalls durch eine steife Sohle charakterisieren lassen. Ziel der Untersuchung ist es zunächst mögliche Unterschiede zwischen den Schuhen mit steifer Sohle zu identifizieren. Die Rolle der Sohlenversteifung ist als isolierter Faktor für die Druckentlastung bisher nicht wissenschaftlich analysiert. Bezüglich des Komforts und des Gangbildes besitzt eine steife Sohle erhebliche Nachteile. Unklar ist, ob der steifen Sohle an sich eine therapeutische Wirkung zukommt, oder ob mit einer teilflexiblen Sohle nicht ähnliche oder gar bessere Resultate erzielt werden können als mit einer vollständigen Sohlenversteifung. Durchgeführt wird ein intraindividueller Vergleich des plantaren Fußdrucks in den verschiedenen Schuhen. Hierzu werden 30 Patienten mit diabetischem Fußsyndrom, Neuropathie und Gefäßerkrankung analysiert. Es handelt sich dabei um Patienten welche entsprechend der Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft für eine Versorgung mit einem Diabetesschutzschuh vorgesehen sind (Risikoklassen II und III). Gemessen wird barfuß und in den verschiedenen Schuhen der plantare Druck statisch und dynamisch. Zur Standardisierung der Messbedingungen wird der Patient mit einer Diabetessocke ausgestattet.

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