Beschreibung der Studie

In unserer Studie haben wir postoperative Schmerzen nach operativen Eingriffen im Bereich der Wirbelsäule untersucht und dabei zwei verschiedene Schmerzbehandlungen verglichen. Die Aufteilung der Pazienten in die diversen Gruppen erfolgte durch die Verteilung von versiegelten Kuverts, die die Pazienten selbst auswählen konnten. Nur die Krankenschwester, die die Arzneimittel vorbereitet hat, hat gewusst in welcher Gruppe ein Pazient ist. Allen Patienten hat man fortlaufend intravenös Opioid Piritramide verabreicht und wenn erforderlich, konnten sie sich noch zusätzlich eine Polusdosis geben. Den Patienten der 1. Gruppe hat man fortlaufend Lokalanästhetika levobupivacaine nach dem epiduralen Katheter gegeben, der am Ende der Operation in die Wirbelsäule eingeführt wurde. Der 2. Gruppe hingegen 0,9% NaCl verabreicht. Dabei wurden das Schmerzausmaß sowie das Niveau der Stressindikatoren gemessen.

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Studiendetails

Studienziel VAS (Visuelle analoge Skala) alle 6 Stunden innerhalb von 5 Tagen, Analgetika-Verbrauch alle 5 tage zusammen, Niveau des Cortisols, Blutzuckers sowie Cholesterins vor Operation und jeden Tag 4 Tage nach der Operation und Dauer des Krankenhausaufenthalts.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 81
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Abt. für Anästhesie UKC Ljubljana

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten zw. 30 und 80 Jahren bei denen spinale Fussion und Instrumentation durchgeführt wurde

Ausschlusskriterien

  • Mentale Krankheit, Drogenabhängigkeit, Nieren oder Leberinsuffizienz, Spondylodiszities, neurologische Defizite, bekannte Allergie auf lokalen Anästhetika

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Unsere Hypothese besteht darin, dass die postoperative epidurale Analgesie nach lumbaler spinaler Fusion eine bessere Analgesie und eine niedrigere postoperative Stressantwort gewährleistet. Diese Studie vergleicht epidurale postoperative Analgesie mit PCA mit Piritramid nach der spinalen Fusion. Wir haben in der Studie postoperative Schmerzen und Stressantwort verglichen. Hierbei handelt es sich um eine prospektive randomisierte und doppelt blinde Studie, welche in einem tertiären Zentrum durchgeführt wurde. In der Studie, die im Zeitraum vom Ende Juni 2007 bis November 2010 stattgefunden hat, waren insgesamt 81 Patienten inkludiert, bei denen eine spinale Fusion durchgeführt wurde. Die Patienten wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Ausschließungskriterien: Mentale Krankheiten, Drogenabhängigkeit, Nieren- oder Leberinsuffizienz, Spondylodiszitis, bekannte Allergien auf lokale Anästhetika. Von der Studie waren insgesamt 13 Patienten ausgeschlossen, zu den Gründen zählen: der Katheter Ausfall, Konfusion des Patienten, das Zurücktreten von der ursprünglichen Zustimmung, postoperative Behandlung mit Steroiden. Nach der spinalen Fusion wurde ein epiduraler Katheter eingeführt. Gemessen wurde von uns: die Schmerzen nach VAS, der Verbrauch der Analgetika, der Blutzucker sowie der Cholesterin- und Kortisolspiegel und postoperative Blutungen. Weiters haben wir nach 24 Stunden die Peristaltik beobachtet, die Zeit der ersten postoperativen Defäkation wurde aufgezeichnet sowie die Aufenthalts-dauer der Patienten im Krankenhaus.

Quelle

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