Beschreibung der Studie

Psychologische Patientenbetreuung in der Onkologie ist nicht mehr ausschließlich an eine stationäre Behandlung gebunden, sondern wird vorrangig im ambulanten Bereich benötigt. Einen Beitrag zur Versorgungsoptimierung könnte das Internet leisten. Es fehlt jedoch an wissenschaftlichen Erkenntnissen, inwieweit Hilfsprogramme im Internet die Krankheitsbewältigung bei Krebs wirksam unterstützen. Ziel der Studie ist die Entwicklung und Untersuchung eines interaktiven Programms zur Unterstützung der Krankheitsbewältigung bei Leukämie, das Patienten unabhängig von Wohnort und Sitz ihrer Klinik über das Internet abrufen können. Das auf vier Wochen ausgelegte, kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Interventionsprogramm versteht sich als "Hilfe zur Selbsthilfe". Zwei grundlegende Patientenfragen stehen im Vordergrund: 1. Welche Bewältigungsstrategien können dem Patienten helfen, wenn er sich in einer akuten krankheitsbedingten Stress- oder Belastungssituation befindet (z.B. Anspannung im Wartezimmer)? 2. Mit welchen Strategien lässt sich das momentane Wohlbefinden verbessern, das angesichts bevorstehender krankheitsbedingter Belastungssituationen beeinträchtigt ist (z.B. Angst vor Chemotherapie)? Zur Überprüfung der Wirksamkeit wird eine wissenschaftliche Studie durchgeführt. Hauptziel ist es, die Annahme zu überprüfen, dass bei Teilnehmern des Programms nach vier Wochen (d.h. nach Programmende) eine Verbesserung des Krankheitsbewältigungsmusters im Vergleich zu Patienten einer Wartegruppe festzustellen ist. Es wird außerdem angenommen, dass das Programm von den Teilnehmern mehrheitlich positiv beurteilt und als hilfreich bewertet wird. Ein weiteres Ziel ist die Überprüfung, inwieweit die Programmnutzung zu einer Abnahme der psychischen Belastung führt.

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Studiendetails

Studienziel Reaktionsweise auf die Erkrankung Krebs (Kampfgeist, Hilflosigkeit/Hoffnungslosigkeit, Ängstliche Befangenheit, Fatalismus, Verdrängung), gemessen mit dem Selbstbeurteilungsfragebogen "Mental Adjustment to Cancer-Scale" (MAC). Messzeitpunkt T1: bei Programmanmeldung Messzeitpunkt T2: nach Programmende bzw. Ende der Wartezeit (nach 4 Wochen) Alle Erhebungen erfolgen online.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 198
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose Blutkrebs, Verfügbarkeit eines Internetanschlusses

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Psychosoziale Patientenbetreuung in der Onkologie ist nicht mehr ausschließlich an die stationäre Behandlung gebunden, sondern wird vorrangig im ambulanten Bereich benötigt. Einen Beitrag zur Versorgungsoptimierung könnten internetbasierte Schnittstellen leisten. Es fehlt jedoch an empirischen Daten, inwieweit internetbasierte Interventionsprogramme die Krankheitsbewältigung bei Krebs wirksam unterstützen. Ziel der Studie ist die Entwicklung und feldexperimentelle Evaluation eines interaktiven Programms zur Unterstützung der Krankheitsbewältigung bei Leukämie, das Patienten unabhängig von Wohnort und Sitz ihrer Klinik über das Internet abrufen können. Das auf vier Wochen ausgelegte, kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Interventionsprogramm versteht sich als "Hilfe zur Selbsthilfe". Zwei grundlegende Patientenfragen stehen im Vordergrund: 1. Welche Bewältigungsstrategien können dem Patienten helfen, wenn er sich in einer akuten krankheitsbedingten Stress- oder Belastungssituation befindet (z.B. Anspannung im Wartezimmer)? 2. Mit welchen Strategien lässt sich das momentane Wohlbefinden verbessern, das angesichts bevorstehender krankheitsbedingter Belastungssituationen beeinträchtigt ist (z.B. Angst vor Chemotherapie)? Zur Überprüfung der Effektivität des Interventionsprogramms wird eine randomisierte kontrollierte Studie durchgeführt. Hauptziel ist es, die Hypothese zu überprüfen, dass bei Teilnehmern des Programms nach vier Wochen (d.h. nach Programmende) eine Verbesserung des Copingstils (MAC) im Vergleich zu Patienten einer Wartegruppe festzustellen ist. Es wird außerdem angenommen, dass das Programm von den Teilnehmern mehrheitlich positiv beurteilt und als hilfreich bewertet wird. Sekundäres Ziel ist die Überprüfung, inwieweit die Programmnutzung zu einer Abnahme der psychischen Belastung (BSI) führt.

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