Beschreibung der Studie

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankungen beim Mann. Die Bestimmung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) erfolgt häufig im Rahmen einer Vorsorge. Eine wichtige Limitation des PSA-Test ist die unzureichende Genauigkeit, insbesondere im "Graubereich" (4-10ng/ml), so dass ergänzende Tumormarker für eine verbesserte Diagnostik sinnvoll sind. In dieser Studie soll die Bedeutung von zellfrei im Serum zirkulierenden microRNAs (miR-26a) bei Patienten, die sich aufgrund des klinischen Verdachts auf ein Prostatakarzinom einer Prostatabiopsie unterziehen, analysiert werden. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die miR-26a Untersuchung im Serum eine höhere diagnostische Genauigkeit als der PSA Test besitzt, und somit miR-26a als ergänzender Tumormarker dienen kann.

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Studiendetails

Studienziel Analyse und Vergleich der diagnostischen Wertigkeit von miR-26a, PSA und %fPSA
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Bonn Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikationsstellung zur Prostatabiopsie durch den behandelnden Urologen entsprechend der S3-Leitlinie Prostatakarzinom bei Verdacht auf Prostatakarzinom (z.B. PSA Elevation, suspekte digital-rektale Untersuchung, suspekter transrektaler Sonografie-Befund)
  • Alter: > 40 Jahre
  • Geschlecht: Mann

Ausschlusskriterien

  • Zweitmalignom in der Anamnese während der letzten 5 Jahre

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MicroRNAs sind kurze RNAs, die als Onkogen oder Tumorsuppressor Wachstum, Differenzierung und Proliferation von Zellen beeinflussen. Maligne und gesunde Zellen eines Organs, aber auch verschiedene Tumorentitäten unterscheiden sich in ihren microRNA Profilen. Da microRNAs im Blut zirkulieren und eine hohe Stabilität gegenüber endogenen RNasen aufweisen, stellen sie einen potentiellen Tumormarker dar: Erhöhte Level tumorspezifischer microRNAs konnten in einer eigenen Pilotstudie im Blut von Prostatakarzinom-Patienten nachgewiesen werden; von besonderem Interesse war die miR-26a, deren diagnostisches Potential in dem geplanten Vorhaben näher charakterisiert werden soll: Es wird Serum von Patienten, die sich einer Prostatabiopsie unterziehen gesammelt. Von diesem Proben erfolgt die Isolation der zellfrei zirkulierenden microRNA; im Anschluss wird mittels Real-Time PCR eine Quantifizierung der miR-26a erfolgen. Die diagnostische Wertigkeit der miR-26a soll dann mit dem PSA bzw. %fPSA Test verglichen werden.

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