Beschreibung der Studie

Nach einer perkutanen Dilatationstracheotomie wird bisher routinemäßig eine Röntgenaufnahme als eine Standardkontrolle angefertigt. Jedoch zeigen Beobachtungsstudien dass diese Kontrolle nicht notwendig und kostenineffektiv ist. Jedoch fehlen bisher randomisierte Studien dazu. Das Ziel der geplanten prospektiven randomisierten Studie ist die Vorstellung zu testen, dass eine routinemäßige Röntgenkontrolle nach einer Tracheotomie unter bronchoskopischer Sicht nicht erforderlich ist.

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Studiendetails

Studienziel Tracheotomie-bezogene pulmonale Komplikationsrate, gemessen an notwendigen Röntgenaufnahmen innerhalb der ersten 48 Stunden nach PDT
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Leipzig, Interdisziplinäre Internistische Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Notwendigkeit einer Tracheostomie: erwartete invasive Beatmung über >14 Tage; erfolglose Beatmungsentwöhnung, definiert als zwei erfolglose Extubationsversuche; erforderliche Sicherung der Atemwege (z.B. nach hypoxischer Hirnschädigung)

Ausschlusskriterien

  • Alter <18 Jahre; Schwangerschaft; Keine Zustimmung durch den Patient oder gesetzlichen Vertreter; Noch nicht korrigierte Blutungsdiathese; Schwere Erkrankung mit einer Lebenserwartung von nicht mehr als 7 Tagen; Wenn bei einem Patienten eine intensivmedizinische Therapieeskalation nicht in Betracht kommt; Wenn am Tag der PDT eine Thorax-Röntgenaufnahme aus anderen Gründen planmäßig erfolgen soll

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Atemschwäche-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Nach einer perkutanen Dilatationstracheotomie wird bisher routinemäßig eine Thorax-Röntgenaufnahme als eine Standardkontrolle angefertigt. Jedoch zeigen bisherige Beobachtungsstudien dass diese Kontrolle nicht notwendig und kostenineffektiv ist. Jedoch fehlen bisher randomisierte Studien dazu. Das Ziel der geplanten prospektiven randomisierten Studie ist die Hypothese zu testen, dass eine routinemäßige Röntgenkontrolle nach einer Tracheotomie unter fiberoptischer bronchoskopischer Sicht nicht erforderlich ist.

Quelle

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