Beschreibung der Studie

Die Verwendung eines Schnullers kann zu kieferorthopädischen Problemen führen weil er das Wachstum der Kiefer und die Stellung der Zähne negativ beeinflussen kann. Ein häufiges Problem ist der so genannte frontal offene Biss. Hierbei kommen die oberen und unteren Frontzähne nicht zusammen obwohl das Kind zubeisst. Ein neuartiger Schnuller wurde entwickelt, um dieses Problem zu reduzieren. Um dies zu überprüfen wurde eine klinische Studie durchgeführt. 129 Neugeorene deren Eltern entschieden hatten, einen Schnuller zu geben, sowie 42 neugeborene, die keinen Schnuller benutzten, nahmen an der Studie teil. Es wurde erwartet, dass der neuartige Schnuller das Problem des frontal offenen Bisses im Vergleich zu einem herkömmlichen Schnuller reduzieren würde. Nach einer Anfangsuntersuchung wurden die Kinder nach 27 Monaten erneut von einem Untersucher untersucht, der nicht wusste, ob und wenn ja, welchen Schnuller die Kinder verwendet hatten. Das Vorliegen eines frontal offenen Bisses wurde registriert.

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Studiendetails

Studienziel Erhebung der Inzidenz frontal offener Bisse im Alter von 27 Monaten. Die Erhebung erfolgt im Rahmen einer klinischen Inspektion. Die Distanz des negativen Überbisses wurde mit Hilfe eines Lineals bei Messwiederholung erhoben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle NOVATEX GmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Informed consent

Ausschlusskriterien

  • Frühgeburt(<8 Schwangerschaftsmonat), angeborene maxillofaziale Defekte (z.B. Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten, systemische Erkrankungen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Fehlstellung von Kiefer und Zähnen-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Benutzung eines Schnullers kann helfen den plötzlichen Kindstod zu vermeiden, verursacht aber auf der anderen seite kieferorthopädische Probleme wie den frontal offenen Biss. Daher wird kontrovers diskutiert, ob ein Schnuller empfohlen werden soll oder nicht. Eine Lösung für diese Diskussion könnte ein Schnuller sein, der keine oder nur geringere zahnmedizinische Probleme verursacht. Ziel der vorliegenden Studie war es daher, den Einfluss eines neuartigen Schnullers auf die Entwicklung eines frontal offenen Bisses bei Kindern mit primärer Dentition zu untersuchen. 129 Neugeborene, deren Eltern entschieden hatten, einen Schnuller zu geben, sowie 42 Kinder, die keinen Schnuller benutzten, nahmen an der Studie teil. Die Arbeitshypothese lautete, dass die Verwendung des neu entwickelten Schnullers im Vergleich zum handelsüblichen Schnuller in einer geringeren Inzidenz eines frontal offenen Bisses resultieren würde. Nach einer Anfangsuntersuchung wurden die Kinder nach 27 Monaten erneut von einem verblindeten Untersucher untersucht. Das Vorliegen eines frontal offenen Bisses wurde registriert.

Quelle

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