Beschreibung der Studie

Bei dem hier vorgestellten Forschungsvorhaben liegt der Schwerpunkt im Bereich der Therapieverlaufskontrolle von Prostatakarzinomen unter Strahlentherapiebehandlung. Es soll basierend auf Bildgebung mit Magnet Resonanz Tomographie (MRT) und Bestimmung quantitativer Parameter überprüft werden, ob sich diese Parameter als Indikator für die Therapieverlaufskontrolle eignen. Zur Anwendung kommen etablierte MRT-Sequenzen. Aktuell gilt die Beobachtung des Prostata-Specific-Antigen(PSA)-Wertes in erster Linie als Kontrolle der Response nach der Strahlentherapie. Der PSA-Wert ist ein globaler Parameter für die ganze Prostata und erholt sich nach der Strahlentherapie erst nach ca. 1,5 Jahren auf einen Normalwert. Da die MRT ein Schnittbildverfahren ist, können die mittels MRT ermittelten Parameter lokal bestimmt werden. Die Veränderungen der mittels MRT bestimmten Parameter können zusätzlich mit denen des PSA-Wertes verglichen werden.

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Studiendetails

Studienziel Basierend auf MRT sollen quantitative Parameter (Relaxationszeiten, "Apparent" Diffusionskoeffizient und Perfusion) von Prostatakarzinomen vor und nach Strahlentherapie bestimmt werden.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männliche Patienten, älter als 18 Jahre, mit histologisch gesichertem Prostatakarzinom.
  • bei denen die Biopsie zum Zeitpunkt der ersten MR-Untersuchung mindestens 6 Wochen zurückliegt
  • die eine Strahlentherapie als primäre Therapie erhalten werden (5 x 2 Gy/Woche bis zu einer Gesamtdosis von 72-76 Gy)
  • die keine Einschränkung bei der Nierenfunktion haben.
  • keine Kontraindikationen für die Ganzkörper-MRT-Untersuchung
  • Zustimmung zur Teilnahme an der Studie nach vorangegangener ausführlicher Aufklärung sowie schriftliches Einverständnis

Ausschlusskriterien

  • TUR-P vor Studieneinschluss
  • Vorbestrahlung im Beckenbereich
  • Beginn einer antihormonellen Therapie vor Studieneinschluss
  • Kontraindikationen gegen MR-Untersuchungen (Herzschrittmacher, metallische, magnetisierbare Clips nach Gehirn- oder Herzchirurgie, Cochleaimplantate, Metallfremdkörper im Auge, Insulinpumpen etc.).
  • Ferromagnetische intracorporale Fremdkörper
  • SM/AICD Implantation
  • Fehlende schriftliche Einverständniserklärung
  • Kombinierte Strahlentherapie (perkutan- HDR-Afterloading)
  • Ausgeprägte allergische Diathese
  • Bekannte Kontrastmittelallergie gegen Gadolinium-Chelate
  • Niereninsuffizienz (Filtrationsrate < 40 ml/min)
  • nach Nieren- oder Lebertransplantation

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Bei dem hier vorgestellten Forschungsvorhaben liegt der Schwerpunkt im Bereich der Therapieverlaufskontrolle von Prostatakarzinomen unter Strahlentherapiebehandlung. Es soll basierend auf Bildgebung mit Magnet Resonanz Tomographie (MRT) und Bestimmung quantitativer Parameter überprüft werden, ob sich diese Parameter als Indikator für die Therapieverlaufskontrolle eignen. In dieser ersten Phase des Projektes sollen Relaxationszeiten, der „Apparent“ Diffusions Koeffizient (ADC) und Perfusionsparameter im Rahmen einer Patientenstudie vor, während und direkt nach der Strahlentherapie und 6 Monate später bestimmt werden. Zur Anwendung kommen etablierte MRT-Sequenzen. Aktuell gilt die Beobachtung des Prostata-Specific-Antigen(PSA)-Wertes in erster Linie als Kontrolle der Response nach der Strahlentherapie. Der PSA-Wert ist ein globaler Parameter für die ganze Prostata und erholt sich nach der Strahlentherapie erst nach ca. 1,5 Jahren auf einen Normalwert. Da die MRT ein Schnittbildverfahren ist, können die mittels MRT ermittelten Parameter lokal bestimmt werden. Die Veränderungen der mittels MRT bestimmten Parameter können zusätzlich mit denen des PSA-Wertes verglichen werden. Die Bestimmung des PSA-Wertes mit Hilfe einer Blutprobe ist ein gängiges Verfahren.

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