Beschreibung der Studie

Ultraschalluntersuchung zur Erfassung der Häufigkeit von Thrombosen (Gerinnsel) nach Anlage eines Nabelvenenkatheters unter Infusion mit Blutverdünnungsstoffen

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Studiendetails

Studienziel Thrombosen in den Lebergefässen, Flussunterschiede gemessen mit Dopplersonografie
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle ZKJ, Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter: Früh- und Neugeborene bis zum 8. Lebenstag
  • Anlage eines Nabelvenenkatheters
  • Einverständnis der Eltern

Ausschlusskriterien

  • Lebenserwartung unter 72 h
  • Kongenitale abdominelle oder kardiale Fehlbildung
  • Kritische Beatmungs- oder Kreislaufsitustion (klinische Instabilität)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Pfortaderthrombose-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Früh- und Neugeborene benötigen bei schwerer Erkrankung direkt postnatal einen zentralen Venenkatheter. Technisch ist eine ZVK Anlage bei den teilweise extrem kleinen Frühgeborenen schwierig. Nabelvenenkatheter ermöglichen bei geringer Invasivität im Vergleich zur Punktion zentraler Gefässe die ZVK Anlage. Nabelvenenkatheter sind daher in der Initialtherapie der Standard der ZVK-Anlage bei Neugeborenen jedes Schwangerschaftsalters. Wenn im Verlauf vor allem zur parenteralen Ernährung bei kleinen FG eine ZVK benötigt wird, erfolgt baldmöglichst der Wechsel zu einem von peripher gelegten Silastik-Einschwemmkatheter. Nabelvenenkatheter bergen das Risiko einer, mit möglicher Folgemorbidität verbundenen, Thrombose. Manifestiert sich diese Thrombose im Portalvenenkreislauf, kann daraus im Verlauf von Jahren eine portale Hypertension resultieren. Hierüber liegen ältere Daten bei Verwendung grosslumiger Katheter aus steifen Kunststoffmaterialien ohne Anwendung von Heparin vor. In der Literatur finden sich nur wenig Daten über Häufigkeit und Risikofaktoren von NVK assoziierten Thromben unter den Bedingungen moderner Neonatologie mit Betreuung extrem kleiner FG, hochosmolarer parenteraler Ernährung und neuer Kunststoffmaterialien der Katheter. Wir untersuchen nach Anlage des NVK sonografisch, dopplersonographisch und farbdopplersonografisch die Vena cava inferior, Vena portae und den rechten Vorhof.

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