Beschreibung der Studie

Die Lungenfibrose ist eine schnell voranschreitende Erkrankung der Lunge. Hierbei kommt es zur Verdickung des Lungengerüsts und Störung des Gasaustausches. Bislang wurde für eine Vielzahl von Lungen-, aber auch Volkskrankheiten, eine Beteiligung der Atemmuskulatur aufgezeigt. Ziel der aktuellen Studie ist es, die Atemmuskelkraft bei Patienten mit Lungenfibrose, mit besonderer Berücksichtigung der Zwerchfellkraft, im Vergleich zu gesunden Kontrollen zu messen.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Einmalige Erfassung des Mundverschlußdruck nach bilateraler anteriorer Magnetstimulation als Ausdruck der Zwerchfellkraft am Mund mittels automatisch verschließbarem Spirometer.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • histologisch gesicherte Lungenfibrose in der Patientengruppe.

Ausschlusskriterien

  • Patienten:
  • Andere Lungenerkrankungen
  • Cor pulmonale
  • Diabetes mellitus
  • Neuromuskuläre Erkrankungen
  • Kontrollgruppe:
  • Lungenerkrankungen
  • schwere Herzerkankung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Lungenfibrose-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Es existiert bis dato keine Studie, die sich systematisch mit der Beeinträchtigung der Atemmuskulatur bei der Lungenfibrose beschäftigt hat. Jedoch konnte unsere Arbeitsgruppe in einer ähnlich dem vorliegenden Forschungsvorhaben konzipierten Studie zeigen, dass es eine solche Beeinträchtigung bei einer anderen Form der interstitiellen Lungenerkrankung, nämlich der Sarkoidose, gibt. Da die pathophysiologischen Vorgänge bei dieser Erkrankung mit denen der Lungenfibrose ähnlich sind, muss davon ausgegangen werden, dass es bei der Lungenfibrose ebenfalls zu diesen Einschränkungen kommen kann. In der vorliegenden Studie soll nun geklärt werden, in wie weit es bei der Lungenfibrose zu einer Einschränkung der Atemmuskelfunktion kommt und ob diese mittels der vorgesehenen Techniken (insbesondere mittels der so genannten Twitch Drücke) nachgewiesen werden kann. Atemmuskelkraft wird anhand von mitarbeitsabhängigen und -unabhängigen Tests (Magnetstimulation der Nn. phrenici) ermittelt. Auch werden Lungenfunktion (mittels Ganzkörperplethysmographie), Laborwerte (CCL18) und der 6-min Gehtest durchgeführt bei den Patienten und gematchten gesunden Kontrollpatienten.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: