Beschreibung der Studie

Das cerebrale Lymphom ist eine akut auftretende maligne Erkrankung mit guten Behandlungserfolgen. Die Symptome können einem Schlaganfall ähneln. Bei Patienten mit Schlaganfall konnten zentrale Atmungsstörungen der Atmung im Schlaf nachgewiesen werden. Ziel der aktuellen Studie ist es bei Patienten mit neu aufgetretenem cerebralem Lymphom die Schlafqualität und das Auftreten von nächtlichen Atempausen mittels nicht-invasiver Polysomnographie zu erfassen. Eine Kontrollpolysomnographie soll nach 2 Zyklen Chemotherapie zur Verlaufskontrolle erfolgen.

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Studiendetails

Studienziel Auftreten von zentralen Apnoen (>5/Stunde) durch Messung in der Polysomnographie am Zeitpunkt Erstdiagnose und nach zwei Zyklen Chemotherapie
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Weinmann Geräte für Medizin GmbH + Co. KG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Neu diagnostiziertes, untherapiertes cerebrales Lymphom

Ausschlusskriterien

  • vorbekannte komplexe Atmungsstörung
  • respiratorische Globalinsuffizienz
  • COPD GOLD III/IV
  • Cheyne-Stokes Atmung
  • Herzinsuffizienz
  • zentrales Schlafapnoe-Syndrom
  • Z.n. Schlaganfall

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei Patienten mit Lymphom konnte in verschiedenen Fallberichten bei pharyngealem Befall das Vorhandensein eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms durch einen Kollaps oder Obstruktion der pharyngealen Muskulatur und konsekutiver Verlegung der oberen Atemwege als Erstmanifestation beschrieben werden. Zentrale Apnoen stellen eine komplexe Atmungsstörung dar bei im Schlaf keine Atmungsaktivitäten mehr verzeichnet werden und somit die Schlafqualität und Lebensqualität beeinflussen können. Es konnte gezeigt werden, dass zentrale Apnoen in Folge von Schlaganfall auftreten und nicht abhängig von der Lokalisation des Ereignisses sind, somit ein Zeichen der parenchymalem Schädigung sind. Das primär-cerebrale Lymphom gilt als Sonderform des Non-Hodgkin-Lymphoms. Es können alle Teile des zentralen Nervensystems (Augen, Gehirn, Meningen, Rückenmark) ohne Prädilektion befallen werden. Sekundär-cerebrale Lymphome entwickeln sich aufgrund eines systemischen Non-Hodgkin-Lymphoms. Patienten mit cerebralem Lymphom können eine vergleichbare klinische Symptomatik präsentieren, wie Patienten mit Schlaganfall. Ziel der Studie ist es Patienten mit neu diagnotiziertem cerebralem Lymphom vor Therapieeinleitung polysomnographisch zu untersuchen. Hierbei soll prospektiv das Auftreten von zentralen Apnoen und Störungen der Schlafarchitektur untersucht werden. Nach klinischer Stabilisierung nach zwei Zyklen einer entsprechenden Chemotherapie erfolgt vor Einleitung des dritten Zyklus eine weitere polysomnographische Kontrolluntersuchung.

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