Beschreibung der Studie

Atemmuskeltraining soll die Kraft und Leistungsfähigkeit der spezifischen Einatemmuskulatur, insbesondere das Zwerchfell, verbessern und somit die Leistungsfähigkeit bei Kranken mit Atemwegsproblemen und auch bei Leistungssportlern steigern. Bislang ist unbekannt, welche der bislang drei anerkannten Formen des Atemmuskeltrainings, genau welche Subgruppe der Atemmuskulatur trainiert. Ziel der Studie ist mittels nichtinvasiver Elektromyographie (EMG) das Ausmaß des selektiven Trainings spezieller Atemmuskelgruppen durch Atemmuskeltraining beim Gesunden zu erfassen.

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Studiendetails

Studienziel Als primärer Endpunkt wird die prozentuale Innervation beim Training in Bezug auf die beste maximale Willkürinnervation der jeweiligen Muskelgruppe definiert durch Messung des EMG der Atemmuskulatur.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Probanden ohne Vorerkankungen

Ausschlusskriterien

  • Jegliche Atemwegserkrankung oder kardiale Komorbidität

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel des spezifischen Atemmuskeltrainings ist eine Verbesserung der Kraft und Steigerung der Ausdauerfähigkeit des Zwerchfells und der inspiratorischen Atemhilfsmuskulatur zu erreichen. Es konnte in Grundlagenarbeiten bislang gezeigt werden, dass verschiedene Trainingsarten unterschiedliche Gruppen der Atemmuskulatur aktivieren. Ein spezifisches Training der inspiratorischen Atemmuskulatur stellt für Patienten mit eingeschränkter Funktion der Atemmuskulatur (z.B. bei neuro-muskulären Erkrankungen oder COPD), wie auch für Leistungssportler ein wichtiges Hilfsmittel dar. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die drei anerkannten Atemmuskeltrainingsmethoden (Inspiratory Threshold Loading, Targeted Resistive Breathing, Normocapnic hyperpnoe) hinsichtlich ihrer jeweiligen Aktivierung der verschiedenen inspiratorischen Atemmuskulaturgruppen bei gesunden Probanden zu untersuchen. Die Elektromyographie (EMG) erlaubt eine Bestimmung und Auswertung der elektrischen Potentiale die durch muskuläre / nervale Spontanaktivität oder nervale Reize im Muskel ausgelöst werden und somit eine quantitative und objektive Erfassung der muskulären Funktion. Das hierfür verwendete Oberflächen-EMG der Atemmuskulatur ist eine nicht-invasive, schmerzfreie und reproduzierbare Untersuchung ohne Gefahren für die Gesundheit der Probanden.

Quelle

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