Beschreibung der Studie

Während der Katheterablation von Vorhofflimmern treten in einem gewissen Prozentsatz der Fälle Schlaganfälle auf, die keine klinische Beschwerden verursachen und nur durch die Magnetresonanztomographie detektiert werden (silente Thrombembolien). Wir untersuchen die Häufigkeit der silenten Thrombembolien bei Verwendung unterschiedlicher Ablationstechnologien.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Inzidenz zerebraler Thrombembolien innerhalb 48h nach Pulmonalvenenisolation detektiert per Magnetresonanztomografie.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Cardioangiologisches Centrum Bethanien

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Therapierefraktäres paroxysmales Vorhofflimmern mit Indikation zur PVI
  • Alter 18-75 Jahre
  • Größe des linken Atriums (LA) <50mm
  • Links ventrikuläre Ejektionsfraktion (LV-EF) >45%

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen gegen PVI
  • Vorhandensein eines Herzschrittmachers oder ICD
  • Sonstige Kontraindikationen gegen cMRT
  • Stattgehabter cerebraler Insult/TIA
  • CHADS Score >2
  • Präprozeduraler Nachweis intrakardialer Thromben (TEE)
  • Schwangerschaft
  • Niereninsuffizienz Stadium III-V
  • Teilnahme an einer anderen klinischen Studie

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Vorhofflimmern-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die Katheterablation ist ein etabliertes Therapieverfahren zur Behandlung von Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern (VHF) nach Versagen einer antiarrhythmischen Therapie (1;2). Trotz adäquater Antikoagulation beträgt die Inzidenz cerebraler Thrombembolien (TIA und Stroke) zirka 1 % (3). Daneben wurden klinisch inapparente, silente cerebrale Thrombembolien (SCT) beschrieben, die per Magnetresonanztomografie detektiert wurden und mit einer Inzidenz von 8-14% auftraten (4-7). Während der Hochfrequenzstrom Katheterablation kommt es zu einem Temperaturanstieg am Übergang der Katheterspitze zum Herzgewebe. Bei Übersteigen einer Temperatur von zirka 50°C bilden sich Thromben. Neue Kathetertechnologien konnten in präklinischen Studien eine geringere Inzidenz von Thrombenbildung nachweisen (8). Ziel der vorliegenden klinischen Studie ist es, die Inzidenz SCT bei der Verwendung neuer Kathetertechnologien zu untersuchen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.