Beschreibung der Studie

Die Höhe der Urinausscheidung von Milchsäure bei Neugeborenen soll untersucht werden in Hinblick auf die Entstehung von Organschäden bei Neugeborenen, die unter der Geburt einen Sauertoffmangel erlitten

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Studiendetails

Studienziel Höhe des Urin Laktat/Kreatinin Quotient (Massenspektrometrie)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Neugeborene mit
  • NspH < 7,15 oder erster pH auf Station< 7,2
  • und/oder BE > - 10
  • und/oder Apgar 5min < 6
  • und/oder Cardiopulmonaler Reanimation (mit Herzdruckmassage)
  • und Einvertändnis

Ausschlusskriterien

  • Ausschlußkriterien:
  • Mütterl. Drogenkonsum
  • Vitium cordis
  • Schwere kongenitale Fehlbildung
  • Stoffwechseldefekt

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Neugeborene mit perinataler Asphyxie haben ein hohes Risiko, eine hypoxisch-ischämische Enzephalopathie mit unterschiedlich schwerer neurologischer Beeinträchtigung zu entwickeln. Nach perinataler Asphyxie können Störungen in allen Organsystemen mit erheblichen Folgen (z.B. Niereninsuffizienz) neben neurologischen Symptomen entstehen. Um eine mögliche neuroprotektive Therapie nach Geburt beginnen zu können, ist es wichtig, die Kinder mit einem hohen Risiko für hypoxisch-ischämische Enzephalopathie zu identifizieren. Verschiedene im Liquor angereicherte Stoffwechselprodukte scheinen von gewissem prognostischen Wert zu sein, scheiden allerdings wegen des zu hohen Risikos an möglichen Nebenwirkungen als Routineuntersuchung für alle asphyktischen Neugeborenen aus. Schwere Gewebshypoxie verursacht eine Anhäufung von Metaboliten, die renal eliminiert werden. In einigen Pilotstudien wurde postuliert, die Urin-Laktat/Creatinin-Ratio könnte eine frühe Risikoabschätzung für hypoxisch-ischämische Enzephalopathie erlauben. Da eine postnatale Uringewinnung (nichtinvasiv mit Urinbeutel) als Standartdiagnostikverfahren bei allen Neugeborenen etabliert ist, bedeutet eine Urinuntersuchung aus dem so gewonnenen Material keinerlei zusätzliche Belastung. Die Patientenauswahl (siehe Einschlußkriterien) richtet sich nach den üblichen Kriterien der Diagnosestellung einer Asphyxie mit Einordnung nach Blutgasen (Nabelschnurblut), dem 5-Minuten Apgarwert oder bei Zusatand nach einer Situation mit einer Zeit des Kreislaufstillstandes das eine Reanimation mit Herzdruckmassage notwendig macht. Unsere Arbeitsgruppe möchte mit der Bestimmung von L-Laktat / Creatinin im Urin eine nicht-invasive Methode entwickeln, eine Risikoabschätzung in der genannten Patientengruppe vorzunehmen.

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