Beschreibung der Studie

Eine Krebstherapie ist sehr komplex und mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden. Eine spezifische Beratung der Patienten kann diese Risiken minimieren. In dieser Studie wurde die Machbarkeit und der Nutzen einer pharmazeutischen Betreuung für Patientinnen mit Brust- und Eierstockkrebs untersucht. Eine Gruppe von Patienten erhielt die Standardbetreuung und eine weitere Gruppe eine zusätzliche pharmazeutische Betreuung. Letztere bestand vor allem aus einer Beratung der Patientinnen zu den möglichen Nebenwirkungen ihrer Medikamente durch eine Apothekerin. Der Nutzen der pharmazeutischen Betreuung wurde anhand von Übelkeit und Erbrechen sowie der Lebensqualität und Zufriedenheit der Patientinnen in beiden Gruppen bewertet.

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Studiendetails

Studienziel Komplettes antiemetisches Ansprechen, definiert als keine emetische Episode 5 Tage nach Applikation der Chemotherapie, dokumentiert in einem standardisierten Patiententagebuch
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Förderinitiative Pharmazeutische Betreuung e.V.

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose Mamma- oder Ovarialkarzinom,
  • Erstmalige Behandlung mit Chemotherapie,
  • Schriftliche Einwilligung,
  • Kenntnis der deutschen Sprache

Ausschlusskriterien

  • Erkrankungen, die es ausschließen, dass die Patientin die Aufklärung zu Art und Inhalt der Studie versteht und die ausschließen, dass die Fragebögen richtig verstanden werden und eigenständig ausgefüllt werden können (z.B. Alzheimer)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In dieser Studie wurden Machbarkeit und Potenzial zusätzlicher pharmazeutischer Betreuung für Patientinnen mit Mamma- und Ovarialkarzinom untersucht. Die Studie war eine prospektive, mulizentrische, zweiarmige Beobachtungsstudie. Patienten mit der Diagnose Mamma- oder Ovarialkarzinom, die in einer onkologischen Ambulanz oder Praxis eine zytotoxische Chemotherapie erhielten, wurden konsekutiv in die Studie aufgenommen: initial in die 'Kontrollgruppe' und nach Implementierung der pharmazeutischen Betreuung in die 'Interventionsgruppe'. Patienten in der Kontrollgruppe erhielten eine Standardbetreuung, Patienten in der Interventionsgruppe erhielten zusätzlich pharmazeutische Betreuung, die vor allem aus einer Beratung der Patientinnen zu den Nbenwirkingen ihrer Medikamente und der Optimierung der Supportivmedkation durch eine Apothekerin bestand. Primärer Endpunkt war das komplette Ansprechen auf die antiemetische Prophylaxe, definiert als keine emetische Episode 5 Tage nach Applikation der Chemotherapie, dokumentiert in einem standardisierten Patiententagebuch. Sekundäre Endpunkte waren der Nausea-Schweregrad, die Emesis-Häufigkeit, die Lebensqualität (gemessen mit dem EORTC QLQ-C30 Fragebogen) und die Patientenzufriedenheit mit der Information (gemessen mit dem PS-CaTE Fragebogen).

Quelle

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