Beschreibung der Studie

Postoperativer Schmerz beeinflusst die Genesung negativ, neigt zur Chronifizierung und ist für den Patienten ein äußerst unangenehmes Ereignis. Der Akutschmerztherapie kommt daher besonders im Aufwachraum (AWR) eine hohe Bedeutung zu. Die Erfassung dieses subjektiv erlebten Erlebnisses ist allerdings schwierig. Bisher kann man den Schmerz nur „messen“, indem der Patienten die Schmerzintensität auf einer „Numeric Rating Scale“ (NRS) angibt. Mit Hilfe des Med-Storm Pain Monitors kann die „Number of Fluctuations of Skin Conductance per Second“ (NFSC) ermittelt werden, die unabhängig von der Kooperation des Patienten die Schmerzintensität widerspiegeln. Darüber hinaus wurde der „Surgical Stress Index“ (SSI) bisher in Studien auf seine Fähigkeit untersucht, perioperativen Stress zu quantifizieren. Das Ziel dieser randomisiert kontrollierten, einfachblinden Studie ist die Untersuchung der Eignung des Med-Storm Pain Monitors und des SSI für die Unterstützung der Schmerztherapie im AWR.

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Studiendetails

Studienziel Numeric Rating Score (durchschnittlicher vom Patienten geäußerter Punktwert)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 44
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Aachen Klinik für Anästhesiologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mindestens 18 Jahre, einwilligungsfähig,
  • Operativer Eingriff, geplante Mindestdauer 90 min, OP-Klassifikation mind. III
  • Vollnarkose
  • Geplanter postoperativer Aufenthalt im Aufwachraum

Ausschlusskriterien

  • Betablocker,
  • Herzschrittmacher / ICD,
  • Laufende Katecholamin-Therapie,
  • Periduralkatheter (PDK),
  • PCA-Pumpe (Patienten-kontrollierte Analgesie)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Ziel unserer Studie ist die Evaluation des NFSC zur kontinuierlichen Überwachung der Algesie postoperativer Patienten im Aufwachraum. Die Überschreitung vorher festgelegter Schwellwerte soll zur Sensibilisierung des Personals im AWR beitragen, das hierdurch getriggert den Patienten nach Schmerzen befragt. Damit soll bereits in einem frühen Stadium Schmerz behandelt werden, noch bevor der Patient die Schmerzen spontan äußert, da dies oft erst bei sehr starken Schmerzen geschieht (z.B. wenn der NRS>6). Die zu verabreichende Analgetika-Dosis kann ggf. reduziert und die durchschnittliche Schmerzbelastung (gemessen am mittleren NRS) für die Patienten gesenkt werden. Durch die höhere Konstanz eines adäquaten Wirkspiegels ist möglicherweise auch die Gesamtmenge verabreichter Analgetika und somit auch der Nebenwirkungen geringer. Zusätzlich werden die Daten der gewöhnlichen Pulsoximetrie aufgezeichnet, um post hoc eine Berechnung des SSI durchzuführen und mit dem NFSC sowie den NRS zu vergleichen.

Quelle

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