Beschreibung der Studie

Die Studie möchte herausfinden, wie sich das regelmäßige Spazieren Gehen von Laienhelfern mit älteren Heimbewohnern auf deren Wohlbefinden auswirkt. Es handelt sich hierbei um eine kleine (Pilot-) Studie, die zunächst Erfahrungen sammeln will, wie man eine größere Studie optimal gestaltet. In dieser größeren Studie soll dann letztendlich nachgewiesen werden, dass das gemeinsame Spazierengehen über einen Trainingseffekt zu verminderten Stürzen bei älteren Menschen führt.

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Studiendetails

Studienziel - Akzeptanz unter den Heimbewohnern (semistrukturierter Fragebogen mit 17 Items zum Zeitpunkt T0 und T1 nach 6 Monaten) - Änderung des Sturzrisikos (Tinetti Test zu den Zeitpunkten T0 und T1), 1-20 Punkte sprechen für ein deutlich erhöhtes Sturzrisiko - Änderung für Aktivitäten des täglichen Lebens (Barthel Index an T0 und T1) - Änderung bzgl. depressiver Symptome (Geriatrische Depressionsskala an T0 und T1; eine major depression liegt ab 5 Punkten vor)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Abteilung für Allgemeinmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erhöhtes Sturzrisiko (Tinetti Test)

Ausschlusskriterien

  • Probanden, die nicht in die Teilnahme an der Studie einwilligen
  • Probanden mit moderater oder schwerer Demenz oder gravierender psychischer Störung. die mit dem Studien Programm interferiert
  • Immobile oder bettlägerige Patienten, die nicht mobilisiert werden können
  • Körperliche Aktivität äquivalent zur Intervention wird bereits durchgeführt
  • Schwere Erkrankung mit einer schlechten Kurzzeit Prognose (z.B. progredientes metastasiertes Tumorleiden)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Depression-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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In bestehenden Studien mit geringen Fallzahlen haben sich vor allem komplexe, in der breiten Anwendung kaum umsetzbare Interventionsprogramme als effektiv erwiesen. Es ist daher sinnvoll, ein Sturzpräventions-Programm zu entwickeln, das auf breiter Basis einsetzbar ist. Die vorliegende Pilotstudie untersuchte die Effekte einer einfachen Intervention (Laienhelfer gehen mit älteren Heimbewohnern regelmäßig spazieren). Die Pilot Studie erprobt die Methoden zur Probandengewinnung, entwickelt und erprobt ein praktikables CRF und entwickelt ein physiologisch sinnvolles und simples Heimbewohner-taugliches Bewegungsprogramm. Des Weiteren werden Strategien und Erfahrungen in der Rekrutierung der Spazierhelfer evaluiert und die Akzeptanz des Bewegungsprogramms überprüft. Die Anzahl der Stürze von Interventions- und Kontrollgruppe stellte dabei nur ein sekundäres Outcome dar, da die Studie nicht ausreichend für diese Frage gepowert war.

Quelle

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