Beschreibung der Studie

Halbseitenlähmungen gehören zu den häufigsten Symptomen nach einem Schlaganfall. Besonders die schwere Lähmung des Armes liegt aufgrund einer schlechten Prognose im Fokus der Entwicklung neuer Therapieverfahren. Die Spiegeltherapie nutzt die Reflektion eines Spiegels, welcher sich in der Mitte beider Arme befindet und zum nicht betroffenen Arm ausgerichtet ist. Dabei entsteht das Spiegelbild einer sich bewegenden betroffenen Extremität. Ziel der vorliegenden Studie ist die Überprüfung der Wirksamkeit der Spiegeltherapie als Gruppenbehandlung bei Patienten mit schweren Armlähmungen nach einem Schlaganfall.

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Studiendetails

Studienziel Endpunkte: motorische Funktion der oberen Extremität; Messzeitpunkte: vor der Intervention (t0), nach dem 4 wöchigen Interventionszeitraum (t1) und 6 Monate nach der Intervention (t2) laut Protokoll; Untersuchungsinstrumente: Fugl-Meyer-Assessment, Action Research Arm Test; Änderung: Aufgrund organisatorischer Bedingungen werden die Nachuntersuchung (t1) nach dem 5 wöchigen Interventionszeitraum und die Nachuntersuchung t2 nach 7 Monaten durchgeführt. Nachuntersuchung t2 aus organisatorischen Gründen eingestellt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 66
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle Erste Europäische Schule für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, Klinik Bavaria Kreischa

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • erster supratentorieller Schlaganfall maximal 3 Monate vor Studieneintritt, schwere Hemiparese der oberen Extremität

Ausschlusskriterien

  • Visuelle, Kognitive, oder sprachliche Beeinträchtigungen, welche die Teilnahme an der Studie beeinträchtigen könnten; andere, nicht aufgrund des Schlaganfalls entstandene neurologische oder orthopädische Schädigungen der oberen Extremität, starker Neglekt

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schlaganfall-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ziel: Ziel der vorliegenden Studie ist die Überprüfung der Effektivität einer Spiegeltherapie organisiert als Gruppenintervention auf die motorische Funktion der oberen Extremität bei Patienten mit schwerer Armparese nach Schlaganfall. Methode: Die Patienten werden auf drei Studienarme randomisiert verteilt: Spiegeltherapie als Gruppenintervention, Scheintherapie als Gruppenintervention, Spiegeltherapiel als Einzelbehandlung. Die Patienten erhalten 20 Therapieeinheiten von je 30 Minuten innerhalb von 4 Wochen. Vor und nach dem Interventionszeitraum und 6 Monate nach Therapieende erfolgt die Untersuchung der primären Variable motorische Funktion der oberen Extremität mit dem Fugl-Meyer Assessment und dem Action Research Arm Test und der sekundären Variablen Somatosensorik, passive Gelenkbeweglichkeit und Schmerz (Fugl-Meyer Assessment), muskulärer Hypertonus (modifizierte Ashworth Skala), Aktivitäten des täglichen Lebens (Barthel Index) und Lebensqualität (Stroke Impact Scale). Die Auswertung der primären Variablen erfolgt verblindet.

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