Beschreibung der Studie

Es soll untersucht werden, wie handlungsfähig sich Menschen mit Borderline-Personlichkeitsstörung selbst wahrnehmen. Zudem sollen die sozialen Beziehungen abgebildet werden. Beides wird zueinander in Bezug gesetzt, um herauszufinden, wie soziale Beziehungen die Wahrnehmung der eigenen Handlungsfähigkeit beeinflussen, aber auch wie sich die eigene Handlungsfähigkeit auf die Ausgestaltung der sozialen Netzwerke auswirkt.

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Studiendetails

Studienziel JedeR StudienteilnehmerIN wird einmalig mit einem Netzwerkfragebogen befragt. Im Anschluss an eine Clusteranalyse werden repäsentative Fälle einmalig um ein narratives Interview gebeten. Keine Verlaufsstudie. Endpunkt der Rekrutierung bildet der Grad der theoretischen Sättigung (vgl. Glaser/Strauss 1967: 112). Die Theorie gilt als gesättigt, wenn sich kausale Beziehungen zwischen subjektiven Agency-Konstruktionen und den Netzwerkmustern herauskristallisieren.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 75
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Humboldt-Universität zu Berlin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Borderline-Diagnose

Ausschlusskriterien

  • eingeschränkte Sprachkompetenz, mangelnde psychische oder körperliche Belastbarkeit für die Erhebung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Persönlichkeitsstörung und Verhaltensstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Gegenstand der Untersuchung bildet die subjektive Wahrnehmung und Herstellung von Handlungsmächtigkeit (Agency) in Abhängigkeit von sozialer Unterstützung durch das soziale Netzwerk von Menschen mit der Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung. Dabei ist auch von Interesse, wie sich die Handlungsmächtigkeit der Betroffenen auf die Ausgestaltung ihrer sozialen Netzwerke auswirkt. Methodisch wird dies in einer Kombination von standardisierter Netzwerkanalyse und rekonstruktiver Interviewforschung umgesetzt.

Quelle

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