Beschreibung der Studie

Angst ist ein Erleben, das jeden Patienten vor einer Bypassoperation betrifft. Schwere Angstzustände sind nicht nur belastend für den Patienten, sie führen auch zu Unsicherheiten bei Angehörigen, Pflegepersonal und Ärzten. Patienten, die vor der Operation unter Depression und Angst leiden, haben danach eine schlechtere Lebensqualität und eine höhere Rate an Komplikationen. Ziel des Projektes ist die Untersuchung der Wirksamkeit einer Kurzzeitintervention auf das Angsterleben von Patienten, die vor einer aortokonoraen Bypassoperation stehen.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung der situationsbezogenen Angst vor der Operation im Vergleich vor und nach Intervention im STOA-S und auf einer linearen Angstskala
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 170
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Stiftung für Herzforschung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Koronare Herzerkrankung mit Indikation zur aortokoronaren Bypassoperation, auch in Kombination mit Herzklappenoperation und/oder Rhythmuschirurgie (MAZE)
  • Erstmalige aortokoronare Bypassoperation
  • Mindestens 18 Jahre alt
  • Fähigkeit zur Kommunikation (ausreichende Deutschkenntnisse, Patient muss Inhalt der Studie verstehen und die Fragen adäquat beantworten können)
  • Schriftliche Einverständniserklärung

Ausschlusskriterien

  • Teilnahme an der Studie ist dem Patienten wegen der durch seinen Krankheitszustand bestehenden körperlichen und seelischen Belastung nicht zumutbar

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die aortokoronare Bypassoperation stellt für den Patienten einen angstbesetzten biographischen Einschnitt dar. Ziel des Projektes ist die Untersuchung der Wirksamkeit einer Kurzzeitintervention auf das Angsterleben von Patienten, die vor einer aortokonoraen Bypassoperation stehen. Im ersten Teil der Untersuchung werden Quellen der Angst, die Bewältigungsversuche des Patienten und die angstreduzierende Bedeutung von nahen Bezugspersonen und Pflegepersonal erfasst. Mithilfe dieser Informationen wird ein Angstfragebogen erstellt, der dann im zweiten Teil der Untersuchung als Screeninginstrument eingesetzt wird. Hier werden die Patienten in Interventions- und Kontrollgruppe randomisiert. Die Intervention besteht in einem Gespräch mit Information und emotionaler Unterstützung.

Quelle

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