Beschreibung der Studie

In der LVR-Klinik Köln wird auf einer Station und anschließend in der Ambulanz eine spezielle Therapie für Patienten mit der Doppeldiagnose Psychose und Sucht angeboten. Im Rahmen der KLIPS-Studie (Klinische Intervention Psychose und Sucht) wird die Effektivität dieses speziellen Therapiekonzeptes mit einer Standardtherapie verglichen. Im Jahre 2011 werden Doppeldiagnose-Patienten, die zur Behandlung in die LVR-Klinik kommen, nach der ersten Tagen zugeteilt, d.h. entweder nach dem speziellen Therapiekonzept oder nach einer Standardtherapie stationär behandelt. Davor werden im Rahmen der Studie die Patienten mit der Hilfe von Fragebögen kurz nach stationärer Aufnahme untersucht. Diese Fragebögen erfolgen auch in der ambulanten Behandlung nach 3, 6 und 12 Monaten. Dabei wird der Verlauf der psychotischen und der Suchtkomponente untersucht.

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Studiendetails

Studienziel - Veränderung/Reduktion des Substanzkonsums - Ausmaß der Änderungsmotivation bezüglich des Konsumverhaltens Fragebögen: Konsumvariablen im Verlauf, Kriterien des Substanzmissbrauchs, Kriterien der Substanzabhängigkeit, Addiction Severity Index (ASI) Änderungsmotivation des Konsumverhaltens (SOCRATES),
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 122
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Köln Fortune - Das Forschungsförderungsprogramm

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Schizophrenie, schizophrenieformer oder schizoaffektiver Störung entsprechend DSM-IV
  • Schriftliche Einwilligung der Patienten in die Studienbedingungen bei Einwlligungsfähigkeit
  • Volljährigkeit

Ausschlusskriterien

  • Fragliche/fehlende Einwlligungsfähigkeit, insbesondere im Rahmen akuter, ausgeprägter Positivsymptomatik zum Zeitpunkt des Studienbeginns
  • Weitere neuropsychiatrische Störungen
  • Keine Zustimmung zu den Bedingungen der Studie

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Randomisierte, verblindete kontrollierte Studie zur Evaluation eines integrativen Therapiekonzeptes für die Komorbidität Psychose und Sucht: In der LVR-Klinik Köln wird auf einer Station und anschließend in der Institutsambulanz eine störungsspezifische Therapie für Patienten mit der Doppeldiagnose Psychose und Sucht angeboten. Im Rahmen der KLIPS-Studie wird die Effektivität dieses speziellen Therapiekonzeptes mit einer Standardtherapie vergleichen. Die Studie erfolgt in Kooperation mit der Uniklinik Köln. Zum Studienablauf: Psychosepatienten mit komorbider Substanzstörung, die zur Behandlung in die LVR-Klinik Köln kommen, werden je nach aktueller Symptomatik auf eine offene oder geschützte Station aufgenommen. Die Überprüfung der Einschlussbedingungen für die Studie und die Aufklärung der Patienten erfolgt auf der offenen Station innerhalb der ersten 3 Tage. Auf der geschützten Station wird damit gewartet, bis der Patient/die Patienten klinisch ausreichend gebessert ist. Nach Aufklärung und Einverständnis des Patienten erfolgt die randomisierte (d.h. zufällige) Zuteilung - entweder zu der störungsspezifischen Therapie (Treatment Bedingung: offene Schwerpunktstation für Patienten mit Doppeldiagnosen und Angebot einer nachfolgenden störungsspezifischen ambulanten Therapie in der PIA mit Gruppentherapien), oder - zur Kontrollbedingung: Treatment as Usual (TAU) (offene Allgemeinstation und Angebot einer nachfolgenden ambulanten Therapie in der PIA ohne störungsspezifische Gruppentherapien. Für die Studie sollen alle Patientinnen und Patienten mit der Doppeldiagnose Psychose und Substanzmissbrauch/-abhängigkeit gescreent werden, die im Jahr 2011 (Einschlussperiode: 12 Monate) in unserer Klinik aufgenommen werden. Die Patientinnen und Patienten werden über jeweils 12 Monate katamnestisch weiterverfolgt und sie werden in diesem Zeitraum mittels standardisierter Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren insge-samt 4x untersucht. Die erste Untersuchung (t0) erfolgt beim Studieneinschluss, die weiteren Verlaufsuntersuchungen nach 3 (t1), 6 (t2) und 12 (t3) Monaten. Dabei wird der Verlauf hinsichtlich der psychotischen und der Suchtkomponente evaluiert. Amendement: Am 17.12.2014 wurde bei der Ethikkommission der Ärztekammer Nordrhein der Antrag auf Erweiterung der Studie bzgl. einer katamnestischen Nachuntersuchung gestellt. Der Antrag wurde am 18.01.2015 zustimmend votiert (lfd. Nr. 2014492). Die katamnestische Nachuntersuchung soll durchschnittlich nach 24 Monaten nach Beendigung der Studie durchgeführt werden. Die Nachhaltigkeit der Effekte der störungsspezifischen Therapie soll bezüglich folgender Aspekte untersucht werden: Primäre Zielvariablen: Veränderung/Reduktion des Substanzkonsums und Ausmaß der Änderungsmotivation bezüglich des Konsumverhaltens. Sekundäre Zielvariablen: Psychotische Symptomatik, Anzahl/Dauer stationärer psychiatrischer Behandlungen, depressive Symptomatik, allgemeiner Gesundheitszustand, subjektive Lebenszufriedenheit, Höhe des allgemeinen psychosozialen Funktionsniveaus, Selbstwirksamkeitserwartung, Ressourcenselbsteinschätzung und Behandlungszufriedenheit.

Quelle

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