Beschreibung der Studie

Patienten mit bereits eingeschränkter Nierenfunktion sind besonders gefährdet, nach Kontrastmittelgabe ein Nierenversagen zu entwickeln. Solches Kontrastmittel wird üblicherweise in diagnostische bildgebenden Untersuchungen, wie der Koronarangiographie benutzt. Die Schädigung der Nieren in der Untersuchung kann schwerwiegende Folgen haben. Die vorliegende Arbeit soll überprüfen, in wie fern sich der Nierenschaden nach Kontrastmittelgabe verhindern lässt. Hierzu wird mittels Blutdruckmannschette am Oberarm vier mal die Durchblutung am Oberarm unterbrochen mit dem Ziel den Organismus auf die schädigende Kontrastmittel-Gabe vorzubereiten.

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Studiendetails

Studienziel Inzidenz des Kontrastmittel-induzierten Nierenversagens, definiert als Anstieg des Serum-Kreatinins um 0,5 mg/dl oder um mindestens 25% innerhalb von 48 Stunden nach Kontrastmittelgabe
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Klinik III für Innere Medizin Uniklinik Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • GFR (MDRD Formel) < 60 ml/min/1,73 m²
  • und/oder Serum-Kreatinin > 1,4 mg/dl
  • Elektive invasive Koronarangiographie

Ausschlusskriterien

  • Terminale Niereninsuffizienz mit Hämodialyse

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Koronare Herzkrankheit-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Niereninsuffizienz ist mit einer hohen Morbidität und Mortalität assoziiert. Patienten mit bereits eingeschränkter Nierenfunktion haben das höchste Risiko, wenn ihnen Kontrastmittel verabreicht wird. Während einer invasiven Koronarangiographie wird solches Kontrastmittel benutzt, dass die Nierenfunktion verschlechtern kann. Strategien zum Schutz der Nieren gibt es nur ungenügende. Pathophysiologisch liegt dem Kontrastmittel-induzierten Nierenversagen eine ischämische Schädigung der Nieren zugrunde. Deshalb könnte eine Fern-Konditionierung (RPC) einen gewissen Schutz in dieser Patientenpopulation bieten. Methoden: Randomisiert erhalten die Patienten entweder die Standardtherapie oder zusätzlich RPC. Die RPC wird mit Hilfe der Blutdruckmanschette am Oberarm durchgeführt, wobei abwechselnd in 4 Zyklen die Manschette auf- und dann abgepumpt wird. Die Nierenfunktion wird in den beiden Gruppen verglichen. Biomarker für die Nierenfunktion sind dabei das Serum-Kreatinin, Cystatin C und neutrophil gelatinase-associated lipocalin im Urin. Ziel: Es wird überprüft, ob eine RPC die Nieren vor einer Kontrastmittelschädigung schützen können.

Quelle

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