Beschreibung der Studie

Obwohl unter Vollnarkose keine Schmerzen bewusst empfunden werden können, können schmerzhafte Reize unerwünschte Reaktionen des Körpers hervorrufen. In dieser Studie soll untersucht werden, welchen Einfluss die Narkosemedikamente Propofol und Remifentanil auf die Verarbeitung von Schmerzreizen unter Vollnarkose haben. Hierzu erhalten im Rahmen dieser Studie gesunde Probanden eine Vollnarkose mit Propofol und Remifentanil. Während der Narkose werden den Probanden Schmerzreize verschiedener Stärken verabreicht und die Reaktionen auf diese Schmerzreize werden anhand von Reflexen, Messung von Hirnströmen (EEG) und Messung der Hirnaktivität mittels Kernspintomographie (fMRT) untersucht. Ziel der Studie ist zu zeigen, dass die Narkosemedikamente Propofol und Remifentanil die Verarbeitung von Schmerzreizen unter Vollnarkose über unterschiedliche Mechanismen beeinflussen.

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Studiendetails

Studienziel Eine dosisabhängige Unterdrückung von schmerzaktivierten Hirnarealen bis zur vollständigen Auslöschung der Signale durch Propofol und Remifentanil im funktionellen Magnetresonanztomographen als Abschwächung der BOLD-Signale zu demonstrieren.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 12
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Durchgeführte Probandenaufklärung und schriftliche Einwilligung; Alter 18 - 60 Jahre; Keine Teilnahme an einer anderen Studie nach dem AMG während der Teilnahme

Ausschlusskriterien

  • Anamnese bestehender leichter oder schwerwiegender Allgemeinerkrankung
  • Insbesondere auch bei geringster Erkrankung: Infekte der Atemwege,
  • Muskelerkrankungen, Erkrankungen des ZNS, chronische Schmerzerkrankung, Drogen- oder Medikamentenabusus; Klaustrophobie;
  • Zustände mit einem erhöhten Aspirationsrisiko, insbesondere: Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m2);
  • Schwangerschaft (Ausschluß durch β-HCG-Urintest) und Stillzeit;
  • Positive Eigen- oder Familienanamnese von maligner Hyperthermie;
  • Positive Eigen- oder Familienanamnese von schweren allergischen Reaktionen auf Propofol, Remifentanil, Soja, Latex;
  • Unterbringung in einer Anstalt auf gerichtliche oder behördliche Anordnung (laut AMG §40 (1) 4);
  • Implantate, insbesonder: Herzschrittmacher, implantierte Kardioverter, Cochleaimplantate, Insulinpumpen, Nervenstimulatoren, Gefäßclips, Cavafilter, Metallsplitter, Schrauben, Drähte, Platten;
  • Großflächige oder schleifenförmig angeordnete Tätowierungen, nicht abnehmbare Piercings oder anderer ferromagnetischer Körperschmuck;
  • Fehlende Bereitschaft zur Speicherung und Weitergabe pseudonymisierten Krankheitsdaten im Rahmen der klinischen Prüfung;
  • Bestehendes oder in absehbarer Zukunft eintretendes Abhängigkeitsverhältnis zu den Studienverantwortlichen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Es sollen mittels der neurophysiologischen Methoden fMRT, EEG und Schmerzreflexen an gesunden Probanden die physiologischen Vorgänge bei der Verarbeitung von Nozizeption unter Narkose mit Propofol und Remifentanil untersucht werden.

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