Beschreibung der Studie

Chronische Rückenschmerzen werden bei ca. 15-52 % der Patienten durch Wirbelgelenksveränderungen verursacht. Neben einer physiotherapeutischen und medikamentösen Behandlung kommt vor im Falle einer akuten Wirbelgelenksarthropathie (sog. aktivierte Arthrose) zunächst die Infiltrationsbehandlung, entweder mit Lokalanästhetika oder Steroiden (oder einer Kombination von beiden), infrage. Durch eine Infiltration des Wirbelgelenkes lässt sich zudem die Diagnose sichern. Falls die Infiltrationen zwar einen kurzfristigen aber keinen nachhaltigen schmerzlindernden Effekt haben, sind Verfahren zur Denervierung des Wirbelgelenkes indiziert. Hier kommen zum einen die Radiofrequenzbehandlung und zum anderen die Kryoneurolyse in Betracht. Ziel der aktuellen Studie ist es, erstmals in einem prospektiven, randomisierten, kontrollierten und doppelblinden Studiendesign Daten über das kurzfristige Outcome nach Kryoneurolyse versus Steroidinfiltration zu erheben.

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Studiendetails

Studienziel • durchschnittliche, minimale und maximale Schmerzstärke auf der NAS zwölf Wochen nach Kryoneurolyse
Status Teilnahme vorübergehend ausgesetzt
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Interdisziplinäres Schmerzzentrum Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • chronische Lumbalgie
  • zweimalige kontrollierte Facettenblockade mit mindestens 50% Rückgang der Schmerzstärke auf der numerischen Analogskala (NAS) für die Wirkdauer des Lokalanästhetikums
  • Schriftliches Einverständnis nach eingehender Aufklärung und ausreichender Bedenkzeit

Ausschlusskriterien

  • radikuläre Schmerzen
  • lumbale Instabilität
  • Koagulopathie
  • Kortisonunverträglichkeit
  • schwerer insulinpflichtiger Diabetes mellitus
  • mittelschwere oder schwere depressive Episode
  • Demenz
  • wesentliche psychosoziale Belastungsfaktoren
  • Ganzkörperschmerz

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Chronische Rückenschmerzen werden bei ca. 15-52 % der Patienten durch Wirbelgelenksveränderungen verursacht. Die Diagnose wird klinisch gestellt und lässt sich durch Infiltrationen des Wirbelgelenkes sichern. Infiltrationen des Facettengeklenkes können auch mit therapeutuscher Indikation mit Steroidzusatz durchgeführt werden. Falls die Infiltrationen keinen nachhaltigen schmerzlindernden Effekt haben, sind Verfahren zur Denervierung des Wirbelgelenkes indiziert. Hier kommen zum einen die Radiofrequenzbehandlung und zum anderen die Kryoneurolyse in Betracht. Zur Kryoneurolyse beim lumbalen Facettengelenksschmerz gibt es bislang keine RCTs. Ziel der aktuellen Studie ist es, erstmals in einem prospektiven, randomisierten, kontrollierten und doppelblinden Studiendesign Daten über das Outcome nach Kryoneurolyse versus Steroidinfiltration zu erheben.

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