Beschreibung der Studie

Zur Versorgung von kleinen Zahnlücken kommen neben Implantaten häufig Brückenversorgungen zum Einsatz. In manchen Fällen ist jedoch die festsitzende Versorgung, welche sehr kostspielig ist, fraglich. Allerdings möchte man noch nicht den Weg zu einer herausnehmbaren Prothese einschlagen. Für eine längere Zeit soll dann mit einer günstigen festsitzenden Versorgung versucht werden, die Prognose zu sichern (sog. Langzeitprovisorium). Dabei werden regulär die Nachbarzähne zur Lücke beschliffen und als Anker zum Ersatz von einem oder zwei Zähnen zwischen diesen verwendet. Die Stahlgerüsten, welche (teilweise) zahnfarben mit Kunststoff verblendet werden, umfassen die Anker sind miteinander verbunden (Brückenglieder). Der neue Hochleistungskunststoff Vita CADTemp wird in einem computergestützen Verfahren gefräst und an Stelle der Stahlbasierten Variante fest eingesetzt. Die Anwendungsbeobachtung soll Aufschluß darüber geben, ob diese Brücken aus einem gefrästen Hochleistungskunststoff sich als Langzeitprovisorien bewähren. Dazu werden die eingesetzten Brücken halbjährlich kontrolliert. Einige Brücken werden zum Vergleich mit einem Stahlgerüst versehen.

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Studiendetails

Studienziel 90-prozentige Komplikationsfreiheit auf 2 Jahre klinischer Tragedauer bzw. unter 5% Inzidenz von interventionswürdigen Komplikationen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 35
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Vita Zahnfabrik H Rauter GmbH & Co.KG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikation für einen langzeitprovisorischen Lückenschluß mit festsitzendem Zahnersatz
  • in Form mindestens einer 3- oder 4-gliedrigen Brücke

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft
  • bekannte Allergien gegen Kunststoffe und Metalle
  • Eingeschränkte Mündigkeit/ geistige Behinderung
  • Infektionskrankheiten (HIV, Hep B/C, Tbc)
  • Einstufung "Zahnärztlicher Risikopatient" (Bisphosphonate, Immunsupression, Herzklappenersatz, schwere Organleiden, Endokarditisprophylaxepflicht)
  • umfangreicher zahnärztlicher Sanierungsbedarf
  • Bruxismus
  • reduziertes Restgebiss mit mittelfristig nicht zu gewährleistender festsitzender Versorgung
  • Notwendigkeit von herausnehmbarem Zahnersatz im gleichen Kiefer
  • mangelnde Compliance bei der Mundhygiene

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Quelle

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