Beschreibung der Studie

Im Rahmen der IVF wird heute meistens das Kulturmedium für Embryonen in gewissen Intervallen aufgefrischt, oder es werden die Embryonen in frisches Kultumedium umgebettet, um zu verhindern, dass ansteigende Werte von Ammonium im Medium - ein Abbauprodukt der Aminosäuren, vor allem von Glutamin - die Embryonen schädigen. Allerdings sind die Embryonen dabei vermehrt dem Stress durch das Pipettieren und durch Temperatur- und Osmolalitätsschwankungen ausgesetzt und zusätzlich besteht für sie ein höheres Kontaminationsrisiko. In einer Studie mit niedriger Fallzahl konnte nun eine bessere Embryoreifung ohne Medienauffrischung gefunden werden, allerdings in unterschiedlichen Kultursystemen: single medium und sequential media culture (Reed et al. 2009). Wir wollen dieses Resultat nun mit der geplanten prospektiv randomisierten Studie überprüfen, wobei nur single medium verwendet wird.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt ist die biochemische Schwangerschaftsrate (hCG > 10 mu/ml Serum) der Patientin ab 15. Tag nach der Eizellgewinnung.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 2910
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Wunschbaby-Zentrum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Am Tag nach der Eizellgewinnung muss zumindest eine Eizelle normal befruchtet sein.

Ausschlusskriterien

  • Wenn die Patientin schon einmal Teilnehmerin dieser Studie war.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen der IVF wird heute meistens das Kulturmedium für Embryonen in gewissen Intervallen aufgefrischt, oder es werden die Embryonen in frisches Kultumedium umgebettet, um zu verhindern, dass ansteigende Werte von Ammonium im Medium - ein Abbauprodukt der Aminosäuren, vor allem von Glutamin - die Embryonen schädigen. Allerdings sind die Embryonen dabei vermehrt dem Stress des Umbettens oder Auffrischens ausgesetzt, durch das Pipettieren, durch Temperatur- und Osmolalitätsschwankungen und zusätzlich besteht für sie ein höheres Kontaminationsrisiko. In einer Studie mit niedriger Fallzahl konnte nun eine bessere Embryoreifung ohne Medienauffrischung gefunden werden, allerdings in unterschiedlichen Kultursystemen: single medium und sequential media culture (Reed et al. 2009). Wir wollen dieses Resultat nun mit der folgenden prospektiv randomisierten Studie überprüfen: Patientinnen werden vor der IVF per Randomisierung 2 Gruppen zugeteilt: Gruppe I = mit Medienauffrischung, Gruppe II = ohne Medienauffrischung. Jede Gruppe wird zusätzlich prospektiv in 4 Altersgruppen unterteilt (unter 35, 35-37, 38-40 und über 40). Ausschlußkriterien sind: Wiederholte Behandlung und keine fertilisierte Eizelle vorhanden. Die Embryonen der Gruppe I werden, wie bisher, am Tag 1 in frisches Medium umgebettet und das Medium wird am Tag 3 aufgefrischt, während die Embryonen der Gruppe II immer im selben Tropfen unaufgefrischten Mediums bleiben. Der primäre Endpunkt der Studie ist die biochemische Schwangerschaftsrate (hCG über 10 mu/ml), frühestens am Tag 15 nach der Eizellgewinnung bestimmt.

Quelle

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