Beschreibung der Studie

Die Gallenwegsspiegelung (Cholangioskopie) ist eine etablierte Methode, die eine direkte Visualisierung der Gallenwege und die Durchführung von diagnostischen und therapeutischen Prozeduren erlaubt. Der Zugang zu den Gallenwegen wird bei der herkömmlichen Methode über ein sog. „Mother-Baby“ Endoskopiesystem hergestellt. Bei diesem Verfahren wird ein sehr dünnes Cholangioskop („Baby„) durch den Arbeitskanal eines Standardendoskops („Mother“) in die Gallenwege vorgeschoben. Diese Methode ist teuer, zeitaufwendig. Eine sehr vielversprechende neue Methode stellt die direkte Gallenwegsspiegelung mit hochauflösenden ultradünnen Videoendo-skopen dar. Vorteil dieser Geräte ist die hohe Bildauflösung und der größer-lumige Arbeitskanal der Biopsien und therapeutische Interventionen erlaubt. Nichtsdestotrotz kann der Zugang zu den Gallenwegen mit diesen ultradünnen Endoskopen schwierig sein und die berichteten Erfolgsraten liegen zwischen 50-90%. In der vorliegenden Studie soll die direkte Gallenwegsspiegelung mit Einführen des Geräts über den Nasenraum in den Zwölffingerdarm als vereinfachtes 1-schrittige Technik durch direkte Kannülierung des Gallenwegs mit einem Ballonkatheter untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist der technische Erfolg, definiert als Vorschub des Endoskops bis zur Bifurkation bzw. zur Stenose
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Dr.-Horst-Schmidt-Klinik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Kontrolluntersuchung nach Entfernung von Gallenwegssteinen
  • Evaluierung von Gallenwegsstrikturen
  • Adenome der Papille mit V.a. intraduktale Beteiligung
  • Extraktion von eingeklemmten Gallenwegssteinen
  • Eine vorherige endoskopische Sphinkterotomie ist Grundvoraussetzung

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit diffusen Strikturen des Gallenwegs
  • Patienten mit Blutungsneigung (INR > 1,5 oder Thrmbozyten < 50,000/ml)
  • Patienten mit Pankreaskarzinomr
  • Patienten mit Kontraindikationen für eine ERCP
  • Patienten mit chirurgisch veränderter Anatomie

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Gallengangskarzinom-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Cholangioskopie ermöglicht eine direkte Visualisierung der Gallenwege und die Durchführung von diagnostischen und therapeutischen Prozeduren. Der Zugang zu den Gallenwegen wird bei der herkömmlichen Methode über ein sog. „Mother-Baby“ Endoskopiesystem hergestellt. Bei den momentan verfügbaren Verfahren wird ein sehr dünnes Cholangioskop („Baby„) durch den Arbeitskanal eines Standardendoskops („Mother“) in die Gallenwege vorgeschoben. Diese Methode ist teuer, zeitaufwendig. Eine sehr vielversprechende neue alternative Methode stellt die direkte Gallenwegsspiegelung mit hochauflösenden ultradünnen Videoendo-skopen dar. Vorteil dieser Geräte ist die Durchführung als 1-Mann-Prozedur und die hohe Bildauflösung. Zusätzlich erlaubt der 2 mm Arbeitskanal Biopsien und therapeutische Interventionen wie elektroghydraulische Schockwellen-Lithotrypsie, Gewebsablation und direkte Stentplatzierung. Nichtsdestotrotz kann der Zugang zu den Gallenwegen mit diesen ultradünnen Endoskopen schwierig sein und die berichteten Erfolgsraten liegen zwischen 50-90%. In der vorliegenden Studie soll die direkte transnasale Cholangioskopie in das Duodenum als vereinfachtes 1-schrittige Technik durch direkte Kannülierung des Choledochus mit einem Ballonkatheter untersucht werden.

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