Beschreibung der Studie

Ein Viertel aller Patienten klagt über Schwierigkeiten beim Schlucken fester oraler Arzneiformen. Um das Schlucken zu erleichtern, modifizieren viele der betroffenen Patienten ihre Arzneimittel. Beispielsweise werden Tabletten gemörsert oder Kapseln geöffent. All diese Modifikationen können zu schwerwiegenden klinischen Folgen wie Überdosierung oder Inaktivierung von Arzneistoffen führen. Im schlimmsten Fall nehmen Patienten ihre Medikamente gar nicht ein. Bisher gibt es kaum Studien, die sich mit dieser Problematik befassen. Um mehr über Prävalenz, insbesondere aber auch klinische Relevanz und Ursachen dieser Schluckbeschwerden zu erfahren, soll im Rahmen dieses Projektes ein Fragebogen in Arztpraxen eingesetzt werden, der es ermöglicht Häufigkeit, Art und Schweregrad dieser Schluckbeschwerden zu bestimmen. Diese Ergebnisse sollen betroffenen Patienten helfen, das Schlucken ihrer täglichen Medikation zu erleichtern und zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel 1. Prävalenz von Beschwerden beim Schlucken fester oraler Arzneiformen. 2. Relevanz der Schluckbeschwerden Beide Endpunkte werden während der Studienzeit mit einem Fragebogen erhoben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1025
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vollendung des 18. Lebensjahres,
  • Chronische Einnahme mindestens eines oralen Arzneimittels über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen

Ausschlusskriterien

  • Nicht volljährige Patienten,
  • Keine chronische Einnahme mindestens eines oralen Arzneimittels über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ein Viertel aller Patienten klagt über Schwierigkeiten beim Schlucken fester oraler Arzneiformen. Um das Schlucken zu erleichtern, modifizieren viele der betroffenen Patienten ihre Arzneimittel. Beispielsweise werden Tabletten gemörsert oder Kapseln geöffent. All diese Modifikationen können zu schwerwiegenden klinischen Folgen wie Überdosierung oder Inaktivierung von Arzneistoffen führen. Im schlimmsten Fall nehmen Patienten ihre Medikamente gar nicht ein. Bisher gibt es kaum Studien, die sich mit dieser Problematik befassen. Um mehr über Prävalenz, insbesondere aber auch klinische Relevanz und Ursachen dieser Schluckbeschwerden zu erfahren, soll im Rahmen dieses Projektes ein Fragebogen in Arztpraxen eingesetzt werden, der es ermöglicht Häufigkeit, Art und Schweregrad dieser Schluckbeschwerden zu evaluieren. Diese Ergebnisse sollen betroffenen Patienten helfen, das Schlucken ihrer täglichen Medikation zu erleichtern und zu verbessern.

Quelle

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