Beschreibung der Studie

Bei Patienten mit einer schweren akuten Durchblutungsstörung eines Beines wird das verschlossene Blutgefäß nach dem chirurgischen Standardverfahren eröffnet und die Ursache des Verschlusses entfernt. In der Studie wird verglichen, ob die im Anschluss durchgeführte kontrollierte Wiederdurchblutung (Reperfusion) der einfachen Freigabe des Blutstroms überlegen ist.

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Studiendetails

Studienziel Amputationsfreies Überleben (nach 4 Wochen)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 3
Zahl teilnehmender Patienten 250
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient ab > 18 Jahren
  • Verschluss der arteriellen Strombahn einer oder beider unteren Extremität(en) mit Vorliegen einer akuten, dekompensierten Ischämie (Rutherford IIA bis III)

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit vorausgegangenem, aktuellem Versuch der Rekanalisation (z.B. Lysetherapie)
  • Patienten mit bekanntem A. poplitea Aneurysma der betroffenen Extremität
  • Schwere Herzinsuffizienz NYHA IV
  • Terminale Niereninsuffizienz (Kreatininwerte >10mg/dl bzw. bestehende Dialysebehandlung, Z.n. Nierentransplantation)
  • Unverträglichkeit gegenüber Allopurinol
  • Unverträglichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe der Reperfusionslösung
  • Gleichzeitige Teilnahme an einer anderen klinischen Prüfung oder Teilnahme an einer klinischen Studie innerhalb der letzten 30 Tage
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
  • Bekannter oder anhaltender Medikamenten-, Drogen- oder Alkoholabusus

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Aterienverschluss-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die CRAIL-Studie untersucht multizentrisch, prospektiv und randomisiert die Wirksamkeit der kontrollierten Reperfusion bei Patienten mit einer akuten Ischämie der unteren Extremität. Sie vergleicht die konventionelle Embolektomie/Thrombektomie mit der Embolektomie/Trhombektomie mit kontrollierter Reperfusion.

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