Beschreibung der Studie

Obwohl sich die operativen Techniken zur Einrichtung und Stabilisierung von Hüftpfannenbrüche in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert haben und wesentlich schonender geworden sind, kann nur bei etwa 70% der Patienten, eine langfristige Gesundung der Hüfte erreicht werden. Es ist bekannt, dass die Prognose von der Form und der erreichten Einrichtungsgüte abhängt. Es hat sich aber gezeigt, dass eine ganze Reihe von weiteren Besonderheiten der Frakturen, wie zum Beispiel die Zahl der Einzelfragmente, das Ausmaß der primären Knorpelzerstörung, aber auch die individuelle Heilungsfähigkeit Einfluss auf die Langzeitheilung nehmen können. In unsere Studie versuchen wir neue Faktoren für die Vorhersage der Prognose nach Hüftpfannebrüchen zu finden.

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Studiendetails

Studienziel Prognosemarker nach Azetabulumfrakturen: - genetische Untersuchungen mit micro RNA-Analysen (ASPN, AGC1, COL9A1, COL9A2, COL9A3, COK11A2, ESR1, FZRB, COL2A1, COL 1A1, MMP-3, IL1-Gencluster u. a.) - histologische und biochemische Analyse von Knorpel Endpunkt 2 Jahren postoperativ.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Arthrose-Hilfe

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Azetabulumfraktur
  • Keine Wirbelsäulenverletzungen mit neurologischen Ausfällen

Ausschlusskriterien

  • Alter < 18 Jahre.
  • Nicht in Zusammenhang mit der Azetabulumfraktur bedingte neurologische Ausfälle bei Aufnahme ( z.B. Wirbelsäulenverletzung).
  • Vorbestehende, bekannte Coxarthrose.
  • Bekannte Hüftkopfnekrose vor erlittener Fraktur.
  • Systemische chronisch entzündliche Erkrankungen.
  • Systemische Kortikosteroidgabe.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei der Studie werden Zellkernbestandteile auf bestimmte Funktionalitäten der DNA und RNA untersucht. Mit diesen neuen Untersuchungstechniken erhofft man sich, Aufschlüsse darüber zu bekommen, wie genau die Heilung und die Knorpelregeneration nach der schweren Verletzung vom Körper geregelt und gesteuert werden. Auf der Basis der micro-RNA-Analyse werden demnach Gene identifiziert, die dann in einem weiteren Schritt gezielt auf Veränderungen untersucht werden sollen. Die gezielte Identifikation von Veränderungen erfolgt über die Mutationssuche mit Hilfe der Sequenzierung und dem Nachweis von bestimmten Proteinen (single nucleotide polymorphisms) durchgeführt. Im Rahmen der Studie ist vorgesehen, verschiedene, kleine Knorpelproben (max. 3 mm Durchmesser) aus dem zerstörten Knorpel zu entnehmen und diese feingeweblich (histologisch) und biochemisch zu untersuchen.

Quelle

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