Beschreibung der Studie

Es soll geklärt werden, welche intraartikulären Zellarten BMP-2 oder BMP-7 sowie deren Rezeptoren im Gelenk produzieren. Hierzu sollen Biopsien von Patienten mit umschriebenem Knorpelschaden, die mit einer ACT (Knorpeltransplantation) oder einer Mikrofrakturierung behandelt werden, immunhistologisch untersucht werden. Beiden chirurgischen Verfahren geht ein Abtragen des den Knorpeldefekt begrenzenden Gewebes voran, welches für die Histologie verwendet werden kann. Zusätzlich hierzu wird eine Synoviabiopsie (Gelenkhaut) entnommen. Beide Proben sollen zunächst mit einer Übersichtsfärbung beurteilt werden. Dann soll eine immunhistologische Färbung der BMPs und der BMP-Rezeptoren erfolgen (Färbung mit speziellen Antikörpern). Zur besseren Darstellung der Vorgänge in der Zelle kann/soll eine in situ- Hybridisierung der BMP-RNA erfolgen (ermöglicht die Darstellung der messenger-RNA). Eine Korrelation mit klinischen und bildmorphologischen Parametern der Patienten ist geplant.

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Studiendetails

Studienziel Mankin Score (erhoben sofort nach Färbung und Biospsie). Dabei handelt es sich um einen Arthrosescore, der die degenerativen Knorpelveränderungen quantifiziert)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 15
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle AO Deutschland

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Durchführung einer Autologen Chondrozytentransplantation oder einer Mikrofrakturierung wegen eines Knorpelschadens, Einverständnis zur Teilnahme

Ausschlusskriterien

  • Alkohol- oder Drogenabusus, mentale Retardierung, Infektion

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Knorpelerweichung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie ist die Klärung, welche intraartikulären Zellpopulationen im Knie BMP-2 oder BMP-7 sowie deren Rezeptoren expremieren. Hierzu sollen Biopsien von Patienten mit umschriebenem Knorpelschaden, die mit einer ACT oder einer Mikrofrakturierung behandelt werden, immunhistologisch untersucht werden. Beiden chirurgischen Verfahren geht ein Debridement des den Knorpeldefekt begrenzenden Gewebes voran, welches für die Histologie verwendet werden kann. Zusätzlich hierzu wird eine Synoviabiopsie entnommen. Beide Proben sollen zunächst mit einer Übersichtsfärbung beurteilt werden (HE und Safranin-O). Dann soll eine immunhistologische Färbung der BMPs und der BMP-Rezeptoren erfolgen. Hierzu ist eine Austestung verschiedener Antikörper notwendig. Zur besseren Darstellung der intrazellulären Vorgänge kann/soll eine in situ- Hybridisierung der BMP-RNA erfolgen. Eine Korrelation mit klinischen und bildmorphologischen Parametern der Patienten ist geplant. Hierzu werden die präoperativen Röntgenaufnahmen mit Arthrosescores (Kellgreen-Lawrence) bewertet. Auch die präoperativen MRT-Aufnahmen sollen zur Knorpelbeurteilung herangezogen werden.

Quelle

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