Beschreibung der Studie

Kinder die auf Grund einer akuten Durchfallerkrankung 5-10% ihrer Körperflüssigkeit verloren haben und diese nicht selbständig adäquat aufnehmen können, sollen in dieser Sudie untersucht werden. Verglichen wird dabei die Flüssigkeitsgabe mittels einer Infusionstherapie über eine Kanüle mit einer Flüssigkeitsgabe über eine sog. Nasogastralsonde, ein dünner Plastikschlauch, der über die Nase in den Magen vorgeschoben wird. Es soll untersucht werden, ob es einen Unterschied bei der Aufenthaltsdauer im Krankenhaus gibt und wie erfolgreich die jeweilige Flüssigkeitssubstitution ist.

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Studiendetails

Studienziel Stationäre Liegedauer in Nächten, gemessen an Hand der Dokumentation von Aufnahmedatum/-zeit und Entlassungsdatum/-zeit. Derzeitige durchschnittliche Liegedauer bei Gastroenteritis: 3,5 Nächte.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 220
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik für Allgemeine Pädiatrie Universitätsklinikum Düsseldorf

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • akute Gastroenteritis mit Durchfall
  • moderate Dehydratation (lt. WHO 10-Punkte Score)
  • Nahrungsverweigerung
  • Alter zwischen 3 Monaten und 6 Jahren

Ausschlusskriterien

  • milde oder schwere Dehydratation (lt. WHO 10-Punkte Score)
  • Schwere chronische Erkrankungen
  • Medikamentöse Dauertherapie, die den Verlauf der Gatroenteritis beinflussen könnte
  • Alter < 3 Monaten oder > 6 Jahren
  • Andere Komplikationen (Hyponatriämie, Hypoglykämie)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Verglichen wird die intravenöse Rehydratation mit einer enteralen (Über Nasogastralsonde) Rehydratation bei Kindern zwischen 3 Monaten und 6 Jahren mit akuter Gastroenteritis, die "moderat dehydriert" sind, stationär zur Rehydratation aufgenommen werden müssen (Nahrungsverweigerung, Erbrechen), keine schweren chronische Erkrankungen haben und keine andere Medikamente einnehmen. Die Probanden werden randomisiert einem der beiden Untersuchungsarme zugeordnet werden. Arm 1 - i.v. Rehydratation Die Patienten erhalten einen peripheren intravenösen Zugang plus eine intravenöse Blutentnahme (Blutbild, Elektrolyte, Kreatinin, Harnstoff) und werden auf Station intravenös mit 50 ml/kg KG 1:1-Lösung über 6 Stunden rehydriert. Arm 2 - enetrale Rehydratation Die Kinder werden über Nasogastralsonde mit 50 ml/kg KG hypotoner oraler Rehydratationslösung ORL (nach ESPGHAN-Empfehlung) über 6 Stunden rehydriert. Nach Rehydratation erfolgt die Reevaluation der klinischen Symptomatik des Patinten. Bei anhaltender Dehydratation erfolgt eine erneute Phase der Rehydratation, ist die Rehydratation abgeschlossen erfolgt bei anhaltender Nahrungsverweigerung die weitere Flüssigkeitssubstitution nach der Methode des entsprechenden Untersuchungsarmes. Sind die Kriterien: Patient trinkt > 50% des Tagesbedarf, keine klinischen Zeichen der Dehydratation, kein Erbrechen, Stuhlfrequenz <5 /d erfüllt, wird der Patient nach Hause entlassen. Zwei Wochen nach dem stationären Aufenthalt erfolgt eine telefonische Nachkontrolle durch die an der Studie beteiligten Ärzte. Diese Anrufe dienen dem Zweck der Erfassung unerwünschter Arzneiwirkungen nach Beendigung der stationären Rehydratationstherapie sowie des weiteren klinischen Verlaufs der Erkrankung.

Quelle

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