Beschreibung der Studie

Die H1N1 Influenza-Infektion stellt ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf während der Schwangerschaft dar, folglich empfiehlt die Stategic Advisory Group of Experts on Immunization der World Health Organization, Schwangere zu impfen. In Deutschland empfiehlt das Robert Koch-Institut, Schwangere vorzugsweise ab dem zweiten Trimenon zu impfen und nicht-adjuvantierte Impfstoffe zu verwenden. Allerdings sind Daten über die möglichen Auswirkungen des Impfstoffes für den Fetus spärlich. Ziel dieser Studie ist daher, die Sicherheit der H1N1-Impfung während der Schwangerschaft abzuschätzen, und die möglichen negativen Auswirkungen auf den Schwangerschaftsverlauf oder auf das Neugeborene zu beurteilen.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Auswirkungen der H1N1-Impfung während oder unmittelbar vor einer Schwangerschaft auf die Spontanabortrate, das Präeklampsierisiko, die Frühgeburtlichkeit, das Intrauterine Wachstum, die Häufigkeit von Fehlbildungen und die neonatalen Anpassungsstörungen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 10000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Gesundheit
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Wohnsitz in Deutschland
  • Impfung mit Neue Influenza A(H1N1) Impfstoff während oder unmittelbar vor der Schwangerschaft

Ausschlusskriterien

  • Andere verdächtige Arzneimittel während oder unmittelbar vor der Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die H1N1 Influenza-Infektion stellt ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Schwangeren dar, welches vermutlich mit verschiedenen physiologischen und immunologischen Veränderungen während einer Schwangerschaft zusammenhängt. Folglich empfiehlt die Stategic Advisory Group of Experts on Immunization der World Health Organization, Schwangere zu impfen. In Deutschland empfiehlt das Robert Koch-Institut, Schwangere vorzugsweise ab dem zweiten Trimenon zu impfen und nicht-adjuvantierte Impfstoffe zu verwenden. Mögliche Auswirkungen auf den Fetus bzw. den Schwangerschaftsverlauf wurden nur für saisonale Influenza-Impfstoffe untersucht, wobei bisher kein erhöhtes Risiko festgestellt wurde, aber auch hier die Daten für eine definitive Beurteilung nicht ausreichen. Die FDA hat saisonale Impstoffe der "Pregnancy Category C" zugeordnet. Es gibt keine Daten zur Verträglichkeit der Impfstoffe mit dem jetzt verwendeten Adjuvanz. Ziel dieser prospektiven Kohortenstudie ist daher, etwaige Auswirkungen der H1N1-Impfung auf den Schwangerschaftsverlauf abzuschätzen, sowohl für den nicht-adjuvantierten als auch für den adjuvantierten Impfstoff.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: