Beschreibung der Studie

Die rehabilitative Behandlung von Fibromyalgie-Patienten in Deutschland erfolgt sowohl in Kliniken somatischer (z.B. orthopädischer, rheumatologischer) als auch psychosomatischer Ausrichtung. Unklar ist dabei bislang, welcher Patient sich unter welchen Umständen bzw. aufgrund welcher Faktoren in eine somatische oder aber in eine psychosomatische Rehabilitationseinrichtung begibt. Gleichzeitig wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass Fibromyalgie-Patienten trotz gleicher Diagnose eine in sich heterogene Gruppe darstellen. Aktuell wird eine stärker maßgeschneiderte Therapieplanung mit spezifischen Therapieelementen für einzelne Fibromyalgie-Subgruppen gefordert. Befunde zu differenziellen Therapieeffekten für einzelne Patientensubgruppen unterstreichen deren Notwendigkeit. Die Studie findet in jeweils drei Rehabilitationseinrichtungen somatischer und psychosomatischer Ausrichtung statt und wird von der Deutschen Rheuma-Liga sowie der Deutschen Fibromyalgie-Vereinigung unterstützt. Dabei sollen über eine schriftliche Befragung von mindestens 300 Fibromyalgie-Patienten in diesen Rehabilitationseinrichtungen folgende Hauptfragestellungen beantwortet werden: 1. Auf welchen Wegen gelangen Patientinnen und Patienten mit Fibromyalgiesyndrom in die Rehabilitation? 2. Unterscheiden sich Fibromyalgie-Patienten in somatischer Rehabilitation grundsätzlich von Fibromyalgie-Patienten in psychosomatischer Rehabilitation? 3. Anhand welcher Faktoren lässt sich die Ausrichtung der Rehabilitationseinrichtung (somatisch vs. psychosomatisch) vorhersagen, in der ein Patient behandelt wird? 4. Welche Untergruppen von Fibromyalgie-Rehabilitanden lassen sich allgemein feststellen? Die Befragung mittels Fragebogen soll zu Beginn der Rehabilitationsmaßnahme stattfinden. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich im Winter 2010/2011 vorliegen. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse sollen Vorschläge zur Optimierung des Zugangs von Fibromyalgie-Patienten zum Rehabilitationssystem sowie für die Therapieplanung bei einzelnen Patienten ausgearbeitet werden.

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Studiendetails

Studienziel Beschreibung der Zugangswege von Fibromyalgie-Patienten zum Rehabilitationssystem; Methode: schriftliche Befragung von Fibromyalgie-Patienten in somatischer und psychosomatischer Rehabilitation zu Beginn der Rehabilitationsmaßnahme; Messungen: neu entwickelte Items
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesicherte Hauptdiagnose "Fibromyalgie (M 79.7)"

Ausschlusskriterien

  • fehlende / zurückgezogene Einwilligung
  • unzureichende Deutschkenntnisse
  • schwere kognitive Defizite

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die rehabilitative Behandlung von Fibromyalgie-Patienten in Deutschland erfolgt sowohl in Kliniken somatischer als auch psychosomatischer Ausrichtung. Unklar ist dabei bislang, welcher Patient sich unter welchen Umständen bzw. aufgrund welcher Faktoren in eine somatische oder aber in eine psychosomatische Rehabilitationseinrichtung begibt. Gleichzeitig wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass Fibromyalgie-Patienten trotz gleicher Diagnose eine in sich heterogene Gruppe darstellen. Aktuell wird eine stärker maßgeschneiderte Therapieplanung mit spezifischen Therapieelementen für einzelne Fibromyalgie-Subgruppen gefordert. Befunde zu differenziellen Therapieeffekten für einzelne Patientensubgruppen unterstreichen deren Notwendigkeit. Die explorative Studie findet in jeweils drei Rehabilitationseinrichtungen somatischer und psychosomatischer Ausrichtung statt und wird von der Deutschen Rheuma-Liga sowie der Deutschen Fibromyalgie-Vereinigung unterstützt. Dabei sollen über eine schriftliche Befragung von mindestens 300 Fibromyalgie-Patienten in diesen Rehabilitationseinrichtungen folgende Hauptfragestellungen beantwortet werden: 1. Auf welchen Wegen gelangen Patientinnen und Patienten mit Fibromyalgiesyndrom in die Rehabilitation? 2. Unterscheiden sich Fibromyalgie-Patienten in somatischer Rehabilitation grundsätzlich von Fibromyalgie-Patienten in psychosomatischer Rehabilitation? 3. Anhand welcher Faktoren lässt sich die Ausrichtung der Rehabilitationseinrichtung (somatisch vs. psychosomatisch) vorhersagen, in der ein Patient behandelt wird? 4. Welche Subgruppen von FMS-Rehabilitanden lassen sich allgemein feststellen? Die Befragung mittels Fragebogen soll zu Beginn der Rehabilitationsmaßnahme stattfinden. Dabei werden die Zugangswege der Patientinnen und Patienten zur Rehabilitation mittels selbst entwickelter Items erfragt. Der restliche Teil des Fragebogens setzt sich aus etablierten Instrumenten zusammen (u.a. FIQ-G, ASES-D). Die statistische Datenanalyse wird über verschiedene quantitative Verfahren erfolgen. Zur Bestimmung und Modellierung von Prädiktoren des Rehabilitationstypus werden varianzanalytische Tests und binär-logistische Regressionsanalysen verwendet. Patientensubgruppen innerhalb der Gesamtstichprobe werden über clusteranalytische Verfahren identifiziert. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich im Winter 2010/2011 vorliegen. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse sollen Vorschläge zur Optimierung des Zugangs von Fibromyalgie-Patienten zum Rehabilitationssystem sowie für die Therapieplanung bei einzelnen Patienten ausgearbeitet werden.

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