Beschreibung der Studie

Ein wesentliches Ziel der Studie ist es, den Wert neurobiologischer Parameter für die Vorhersage des Therapieverlaufs bei der Zwangsstörung zu prüfen. Patienten mit Zwangsstörung nahmen an einem 12-wöchigen standardisierten und manualisierten stationären Behandlungsprogramm teil. Die psychotherapeutische Behandlung ohne psychoaktive Medikation stützte sich auf die regelmäßige Konfrontation mit zwangsbesetzten Inhalten/Situationen und Unterlassung der Zwangshandlungen (Expositionsbehandlung mit Reaktionsverhinderung). Unmittelbar vor Behandlungsbeginn und unmittelbar nach Therapieende wurden mit standardisierten Methoden Symptome und kognitive Leistungsprofile der Patienten erfasst, ebenso wie neurobiologische Parameter, die in Beziehung zum Therapieverlauf gesetzt werden sollen.

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Studiendetails

Studienziel - Symptomreduktion (Yale-Brown-Obsessive-Compulsive Scale; Clinical Global Impression) zum Zeitpuntkt der Aufnahme (T0), vor Beginn der Expositionsbehandlung (T1) und bei Entlassung (T2) - Kognitives Leistungsprofil (neuropsychologische Testbatterie) zum Zeitpunkt T0 und T2 - Konzentration von Neurometaboliten im Gehirn (Protonen--Magnetresonanzspektroskopie; 1H-MRS) zum Zeitpunkt T0 und T2 - Fraktionelle Anisotropie der weißen Gehirnsubstanz (Diffusions-Tensor Bildgebung; T0 und T2) - Volumen der grauen Substanz (Voxelbasierte MR-Morphometrie; T0 und T2) - BOLD-Signal in der funktionellen Magnetresonanztomographie unter kognitiver Aktivierung und Ruhe
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 70
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer Zwangsstörung nach DSM-IV
  • Y-BOCS Gesamtscore von mindestens 16 Punkten
  • Krankheitsdauer von mindestens einem Jahr
  • Keine psychopharmakologische Behandlung seit mindestens 8 Wochen
  • Rechtshändigkeit (nach EHI)

Ausschlusskriterien

  • Gleichzeitig bestehende major depression
  • Akute Suizidalität
  • Mißbrauch oder Abhängigkeit von Medikamenten, Drogen oder Alkohol,
  • aktuell oder in der Anamnese
  • Anamnestisch erfaßte Schädel-Hirn-Traumata
  • Klinisch relevante internistische oder neurologische Erkrankungen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Frauen im gebärfähigen Alter ohne medizinisch gesicherte Kontrazeption
  • Teilnahme an einer klinischen Prüfung innerhalb der letzten dreißig Tage vor
  • Beginn dieser Studie, bzw. gleichzeitige Teilnahme an einer anderen klinischen Prüfung
  • Allgemeine Ausschlußkriterien für wissenschaftliche MRT-Untersuchungen (http://www.ismrm.org)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Zwangsstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ein wesentliches Ziel der Studie ist es, den Vorhersagewert neurobiologischer Parameter für den Therapieverlauf zu prüfen. Patienten ohne komorbide Major Depression und ohne psychotrope Medikation nahmen an einem 12-wöchigen Behandlungsprogramm auf einer Spezialstation zur Behandlung von Zwangsstörungen teil. Die strukturierte und manualisierte Therapie stützte sich auf in-vivo - Expositionen mit Reaktionsverhinderung. Vor und nach Therapie erfolgte eine strukturierte Diagnostik, Anwendung einer neuropsychologischen Testbatterie sowie die Erfassung neurobiologischer Parameter, auf der Basis struktureller, funktioneller und neurochemischer MRT-Untersuchungen.

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