Beschreibung der Studie

Das untersuchte Arzneimittel ist ein im Handel befindliches pflanzliches Kombinationspräparat, das in der Selbstmedikation verbreitet ist. Das Präparat wird traditionell angewendet zur Stärkung oder Kräftigung der Blasenfunktion und enthält die Wirkstoffe Kürbissamenöl, Hopfenzapfenextrakt und Gewürzsumachrindenextrakt. In dieser Studie wird geprüft, ob das Präparat die Beschwerden und die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Frauen mit Reizblase im Vergleich zu Placebo verbessert.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung der Miktionsfrequenz nach acht Behandlungswochen im Vergleich zur Baseline.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Die Reizblasensymptomatik besteht seit mindestens drei Monaten; die Reizblasenbeschwerden wurden innerhalb der letzten zwei Wochen vor Screening nicht vorbehandelt; Body Mass Index maximal 30; mindestens acht Miktionen in 24 Stunden; mindestens eine Drangepisode (= zwingender Harndrang mit oder ohne Harninkontinenz) in 24 Stunden.

Ausschlusskriterien

  • Bekannte Überempfindlichkeit oder Allergie gegen Kürbissamen, kürbisähnliche Pflanzen wie z.B. Wassermelone, Zucchini, etc., Soja, Erdnuss oder einen der weiteren wirksamen oder sonstigen Bestandteile der Studienmedikation; seltene hereditäre Fructoseintoleranz oder Glucose-Galactose-Malabsorption; Harnretention; Erkrankungen, die mit Miktionsstörungen einhergehen; Blasenkarzinom; akute und während der vorangegangenen vier Wochen aufgetretene Harnwegsinfekte; reine Nykturie; ungeklärte Hämaturie; neurologische Erkrankungen; vorangegangene operative Eingriffe im Bereich der unteren Harnwege und sonstige medizinische Eingriffe (z. B. Hysterektomie), die eine Harninkontinenz zur Folge haben können; vorangegangene Bestrahlungen; vorausgegangene venerische Infektionen; Diabetes mellitus (HbA1c > 6), endokrinologische Störungen; Depression; Erkrankungen, die zu starkem Husten oder starkem Niesen und chronischer Belastung des Beckenbodens führen; Schwangere Frauen oder stillende Mütter; gebärfähige Frauen ohne adäquate Empfängnisverhütung während der Studie; schwerwiegende Leber- oder Nierenerkrankungen; gleichzeitige Medikationen oder Behandlungen mit möglichem Einfluss auf die Blasenfunktion.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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In dieser Pilotstudie wird ein pflanzliches Kombinationspräparat mit den Wirkstoffen Kürbissamenöl, Hopfenzapfenextrakt und Gewürzsumachrindenextrakt an Patientinnen mit Reizblase untersucht. Der Begriff "Reizblase", der in der deutschen Literatur verwendet wird, ist ein Synonym für "Overactive Bladder". Nach der Definition der International Continence Society ist das Syndrom der "Overactive Bladder" (OAB) gekennzeichnet durch zwingenden Harndrang mit und ohne Harninkontinenz, erhöhte Miktionsfrequenz und Nykturie. Bereits ein geringer Anstieg der Miktionsfrequenz und gelegentliche Episoden von zwingendem Harndrang und/oder unkontrolliertem Harnabgang können quälend sein und eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellen. Diese Studie untersucht die Effekte auf das Beschwerdebild der Reizblase und auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität im Vergleich zu Placebo. Die Behandlung beginnt nach einer 1-wöchigen Run-in-Periode und beträgt insgesamt acht Wochen mit Zwischenbesuchen nach einer und vier Behandlungswochen.

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