Beschreibung der Studie

Alle gesetzlich versicherten Frauen in Deutschland haben ab dem 20. Geburtstag Anspruch auf eine jährliche Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs. Diese wird bisher mit einem Zellabstrich vom Muttermund durchgeführt, der auf einem Glasplättchen ausgestrichen wird (=Pap-Abstrich). Die darauf befindlichen Zellen werden dann unter einem Mikroskop begutachtet. Seit einiger Zeit gibt es ein neues Verfahren (Dünnschichtzytologie mit ThinPrep), bei dem dieser Abstrich in ein Gefäß ausgeschüttelt wird. Die darin befindlichen Zellen werden dann auf einem Glasplättchen aufgebracht. Anschließend kann eine computerunterstützte Auswertung erfolgen. In der Rhein-Saar-Studie soll erstmals in Deutschland geprüft werden, ob dieses neue Verfahren in der Routinevorsorge besser ist. Dazu wird bei der üblichen Vorsorgeuntersuchung nach dem Zufallsprinzip entweder der Abstrich in bisher üblicher Weise entnommen oder mit der neuen Technik. Falls sich ein Befund eines bestimmten Schweregrades ergibt, erfolgt eine Abklärung durch Kolposkopie (Spiegeluntersuchung des Gebärmutterhalses).

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel CIN2+
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Hologic Deutschland GmbH (früher: Cytyc Germany)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Frauen, die zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung in die teilnehmenden gynäkologischen Praxen kamen

Ausschlusskriterien

  • Hysterektomie, Konisation< 3mo, Abrasio <3mo, Radiatio <3mo, Teilnahme an der MARZY-Studie

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Gebärmutterhalskrebs-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Randomisierte Studie zur Verbesserung der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Vorstufen des Zervixkarzinoms mittels Dünnschichtzytologie und Computerassistenz. Ziel der Studie ist es, die Sensitivität und den positiven prädiktiven Wert der Dünnschichtzytologie unter Einsatz des Imaging-Systems zur Computerassistenz mit jener der konventionellen Zytologie zu vergleichen. 20.000 konsekutiv an der routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung teilnehmende Frauen aus gynäkologischen Praxen im Saarland und in Rheinland-Pfalz werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Bei einer Hälfte wird -wochenweise randomisiert- der konventionelle Abstrich entnommen, bei der anderen Hälfte ein Dünnschichtabstrich. Die konventionellen Abstriche werden wie üblich untersucht, die Dünnschichtabstriche nach Begutachtung in üblicher Weise mit dem Imaging-System voruntersucht und dann nochmals bewertet. Auffällige Befunde (cut-off Pap III) werden mit Kolposkopie und Biopsie abgeklärt. Studienendpunkt sind histologisch gesicherte CIN 2+. Eine Kosten-Nutzen-Analyse ist vorgesehen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: