Beschreibung der Studie

Wir analysieren die Daten von ca. 40.000 internistischen Notfallpatienten. Mit diesen Daten möchten wir primär epidemiologische (Epidemiologie: Lehre von den Ursachen, Folgen und Verbreitung von Krankheiten in der Populationen) Fragestellungen beantworten und außerdem Informationen sammeln, die uns helfen sollen die Qualität der notfallmedizinischen Behandlung zu verbessern. Uns interessiert vor allen Dingen die Frage welche Erkrankungen am häufigsten hinter den sehr häufigen Symptomen Luftnot, Brustschmerz, Bauchschmerz und Kopfschmerz stecken, hierzu gibt es viele Schätzungen und Vermutungen, jedoch keine klaren Daten. Dieses Wissen bildet jedoch eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung von Standards in der notfallmedizinischen Diagnostik und Therapie.

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Studiendetails

Studienziel Die Häufigkeit bestimmter Krankenhausentlassungsdiagnosen bezogen auf die definierten Leitsymptome. Die Entlassungsdiagnosen aller Patienten werden in einer abschließenden Abfrage nach Ende des definierten Studienzeitraums aus dem Krankenhausinformationssystem exportiert und symptomorientiert ausgewertet, d.h. bei jedem Patienten mit einem der vordefinierten Leitsymptome wird die Krankenhausentlassungsdiagnose zugeordnet und je Leitsymptom quantitativ ermittelt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Virchow Klinikum Med. Klinik m.S. Kardiologie Internistische Notaufnahme
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten, die sich vom 15.02.2009 bis zum 15.02.2010 in einem der beiden internistischen Notfallzentren vorstellen.
  • Volljährigkeit
  • Einschlusskriterien für das telefonische Follow up nach 6 Monaten:
  • Schriftliche Einverständnis nach ärztlicher Aufklärung

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien für das telefonische Follow up nach 6 Monaten:
  • Unterbringung in eine Anstalt auf gerichtliche oder behördliche Anordnung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Bluthochdruck-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Epidemiologische Studie, die anhand der Daten von 40.000 Notfall-Patienten den Zusammenhang zwischen führenden Leitsymptomen und die sie verursachenden Erkrankungen untersucht. Für ein gutes Qualitätsmanagement und eine effektive Qualitätssicherung brauchen wir qualitativ und quantitativ hochwertige epidemiologische Daten einer notfallmedizinischen Patientenpopulation, um den Notaufnahmeprozess mit seinen Stärken und Schwächen zu beschreiben und daraus Konsequenzen zu ziehen, die eine laufende Optimierung der Prozesse ermöglichen. Notfallpatienten stellen sich häufig nicht mit einer Diagnose, sondern mit einem führenden Symptom oder Symptomkomplex in der Notaufnahme vor. Die Aufnahme eines Patienten setzt Notaufnahmeprozesse in Gang, in deren Verlauf mithilfe geeigneter diagnostischer Verfahren eine Verdachtsdiagnose gestellt, eine prognostische Einschätzung getroffen, eine wirksame Therapie eingeleitet und der weitere Verbleib des Patienten geklärt werden muss. Bisher gibt es in Deutschland keine epidemiologischen Daten, die die Verbindung zwischen Leitsymptomen, ihren Diagnosen und dem dazwischen liegendem Prozess untersuchen. Stufe 1 der Datenerhebung: Betrifft alle Patienten, die sich im Studienzeitraum in der Internistischen Notaufnahme des Campus Virchow Klinikum der Charité oder als internistischer Patient in der Rettungsstelle des Campus Benjamin Franklin der Charité vorstellen. Aus dem elektronischen Krankenhausinformationssystem SAP werden alle Daten aus dem elektronischen Erste-Hilfe-Schein, die sich direkt statistisch auswerten lassen (Daten, Zeite, Vitalparameter etc.) automatisiert in eine Excel-Tabelle extrahiert. Dazu wurde ein neues Pflichtfeld in den Erste-Hilfe Schein aufgenommen in dem der behandelnde Arzt das Leitsymptom des Patienten bei Aufnahme angibt ("Brustschmerz"," Bauchschmerz", "Kopfschmerz", "Luftnot" oder "keines dieser Symptome") ist. Stufe 2 der Datenerhebung: Betrifft alle Patienten mit Leitsymptom. Die in den Freitextfeldern des Erste-Hilfe-Scheins versteckten Daten werden manuell in einen Case Report Form (CRF) eingetragen. Stufe 3: Betrifft alle Patienten, die ihr schriftliches Einverständnis zu einer telefonischen Befragung abgegeben haben. In dem Follow-up wird der eventuelle Tod sowie weitere Krankenhausaufenthalte des Patienten abgefragt. Bei diesen Patienten findet außerdem eine intensivierte Dokumentation von Krankheitsdaten aus der Patientenakte statt.

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