Beschreibung der Studie

SEYLE ist ein Programm zur Förderung der Gesundheit von Jugendlichen an europäischen Schulen. Hauptziele der Studie sind, die Gesundheit von Jugendlichen durch Reduktion von Risikoverhaltensweisen und suizidalem Verhalten zu verbessern, die Ergebnisse der verschiedenen Präventionsprogramme zu bewerten und, kulturell angepasst, wirksame Modelle zur Förderung der Gesundheit von Jugendlichen in verschiedenen europäischen Ländern zu empfehlen.

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Studiendetails

Studienziel In jedem Arm ist das primäre Endziel, die Zahl der Überweisungen an das öffentliche Gesundheitssystem zu messen. Hierfür wurden werden Netzwerke im öffentlichen Gesundheitssystem (Niedergelassene Ärzte, Psychologen, Beratungsstellen etc.) gewonnen, die Rückmeldung über ihre Inanspruchnahmen durch das SEYLE-Projekt in Form von Fragebögen geben. Zusätzlich sollen Zahlen über Suizidgedanken und Suizidversuche (Fragebögen, z.B. PAYKEL-Scale) und gelungene Suizide (Bundesamt für Statistik)sowie generelles Wohlbefinden und Gesundheit erhoben werden (Fragebögen). Die Fragebogenuntersuchungen finden vor (Baseline) den Interventionen, 3 Monate nach den Interventionen sowie 12 Monate nach der Baseline (Follow-ups) statt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 11000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle European Commission
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschluss von Schülern, wenn sie alle folgenden Kriterien erfüllen:
  • Jugendliche besuchen eine öffentliche, nicht-spezialisierte Schule;
  • Jede Schule enthält mindestens 40 Schüler im Alter von ca. 15 Jahren;
  • Jede Schule hat mehr als drei (3 +) Lehrer für Schüler im Alter von ca. 15 Jahre alt;
  • Nicht mehr als 60% der Schüler sind gleichen Geschlechts;
  • Informiertes Einverständnis von Eltern und Schülern

Ausschlusskriterien

  • Ausschluss von Jugendlichen, wenn sie folgende Kriterien erfüllen:
  • Jugendliche an einer Fach- und / oder privaten Schule;
  • Jugendliche an einer gleichgeschlechtlichen Schule;
  • Schulen mit weniger als 40 Schülern im Alter von ca. 15 Jahren.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Störungen des Sozialverhaltens-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

In diesem Programm zur Gesundheitsförderung wird eine Interventionsstudie durchgeführt werden, um die Auswirkungen von drei verschiedenen gesundheitsfördernden / Selbstmord- verhindernden Präventionsprogrammen an 11.000 Schülerinnen und Schülern in 11 europäischen Ländern zu überprüfen. Zu den wichtigsten Gesundheitsrisiken bei Jugendlichen gehören suizidales Verhalten, Gewalt, Drogen-oder Alkoholmissbrauch, Promiskuität, schlechte Ernährung, mangelnde Bewegung und Rauchen. Die vier Maßnahmen im Überblick: Arm I: QPR Intervention: QPR steht für Fragen, Überzeugen und Weiterleiten. Diese Intervention lehrt professionelle Gatekeeper (Lehrer, Schulpersonal usw.) Schüler, die Selbstmord-Warnzeichen und psychische Probleme zeigen, zu erkennen und in eine Behandlung weiterzuleiten. Arm II: Awareness Intervention: In drei aufeinander folgenden Sitzungen werden Schülerinnen und Schüler von erfahrenen PsychologInnen oder PädagogInnen in der Wahrnehmung der eigenen Gefühle unterwiesen. Zugleich sollen sie lernen, besser auf sich und auch andere zu achten und über mögliche Hilfsangebote informiert werden. Hierbei kommen unterschiedliche Materialen und Methoden wie eine Broschüre und Poster zum Einsatz. Arm III: Professional Screening: Basierend auf dem Antwortverhalten der Eingangserhebung werden Schülerinnen und Schüler, die klinisch relevante Grenzwerte überschreiten, zu einem Gespräch im Studienzentrum eingeladen. Das Gespräch wird von erfahrenem Klinikpersonal durchgeführt und dient der Abklärung der berichteten Symptome sowie einer eventuellen Einleitung von weiteren Hilfsmaßnahmen. Die Eltern der betroffenen Jugendlichen werden in alle Prozesse dieser Bedingung involviert. Arm IV: Minimale Intervention: Im Anschluss an die Eingangserhebung hängt das Studienpersonal sechs Poster im Klassenraum aus, die wichtige Informationen über riskante und selbstschädigende Verhaltensweisen proklamieren. Weiterhin werden Visitenkarten mit Kontaktinformationen an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ausgeteilt. Kernziele der Studie sind: Information über die Gesundheit und das Befinden von europäischen Jugendlichen zu erhalten (Daten über gesunde und riskante Lebensstile und ihre Beziehung zur Gesundheit, psychischen Störungen und Suizidalität, Daten über Auffassungen und Einstellungen bezüglich gesundheitsfördernden und riskanten Verhaltensweisen Interventionen durchzuführen, die durch gesenktes Risikoverhalten und Suizidalität zu einer besseren Gesundheit von Jugendlichen führen, indem 3 verschiedene Interventionsstrategien verglichen werden. Multidisziplinäre Evaluation (sozial, psychologisch und finanziell) der Ergebnisse der Interventionen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe (Wirksamkeit, Aufrechterhaltung, Effektivität und Kosten-Nutzen-Verhältnis der Programme). Empfehlung von effektiven kulturell adaptierten Modellen zur Gesundheitsförderung von Jugendlichen in Europa (Bereitstellung von evidenz-basierter Information über Präventionsprogramme, Steigerung der Problemwahrnehmung bei politischen Vertretern, professionellen Arbeitern im Gesundheitswesen, Eltern und Jugendlichen).

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