Beschreibung der Studie

Immer mehr Menschen in Deutschland möchten hinsichtlich Entscheidungen, die sich auf das Lebensende beziehen, Vorsorge treffen. Hierzu gehört auch die Errichtung einer Patientenverfügung. Eine Patientenverfügung dient der Festlegung des Patientenwillens für einen Zeitpunkt, in dem der Patient krankheitsbedingt einwilligungsunfähig ist. Im Rahmen dieser, durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie soll die Beratung zur Errichtung einer Patientenverfügung untersucht und verbessert werden.

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Studiendetails

Studienziel Ausmaß der Patientenbeteiligung bei medizinischen Entscheidungen im Rahmen der Patientenverfügung. Messinstrument: Partizipative Entscheidungsfindung - Fragebogen (PEF-FB) Messzeitpunkt: nach Konsultation Wert des Outcomes: Summenwert || Entscheidungskonflikte bei medizinischen Entscheidungen Messinstrument: Decisional Conflict Scale (DCS) Messzeitpunkt: nach Konsultation Wert des Outcomes: Summenwert
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 600
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, welche der deutschen Sprache mächtig und einwilligungsfähig sind.

Ausschlusskriterien

  • Patienten, welchen nicht der deutschen Sprache mächtig oder nicht einwilligungsfähig sind

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Patientenverfügungen geben den Menschen die Möglichkeit, medizinische Entscheidungen für den Fall der Einwilligungsunfähigkeit festzulegen und stellen somit ein wichtiges Instrument der Patientenautonomie dar. Umfragen zufolge existieren in Deutschland bereits über 8 Millionen Patientenverfügungen. Am 1. September 2009 trat erstmals eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung in Deutschland in Kraft. Aufgrund der gesetzlichen Neuerungen und der Komplexität des Themas besteht ein hoher Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung. In dieser randomisierten, kontrollierten Studie soll durch Schulung von Hausärzten in dem Modell der Partizipativen Entscheidungsfindung (PEF) die Beteiligung der Patienten bei medizinischen Entscheidungen im Rahmen der Beratung zur Patientenverfügung gefördert werden. PEF ist ein interaktiver Prozess zwischen Patient und Arzt mit dem Ziel, gleichberechtigt und auf der Basis geteilter Information, zu einer gemeinsam verantworteten Übereinkunft zu kommen. Hausärzte sind durch ihre Erfahrung in der Betreuung chronisch kranker Patienten mit ihren individuellen Vorstellungen, Erwartungen und Befürchtungen, in besonderer Weise geeignet, partnerschaftlich über Entscheidungen, die das Lebensende betreffen, zu beraten. Die Parameter Beteiligung bei medizinischen Entscheidungen, Entscheidungskonflikte und Zufriedenheit werden anhand validierter Messinstrumente erhoben.

Quelle

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