Beschreibung der Studie

Es sollen in dieser Studie der Einfluss des operativen Zugangswegs auf das operationsbedingte Weichteiltrauma, insbesondere die Muskulatur in der Hüftendoprothetik herausgearbeitet werden. Dabei gilt es herauszufinden, ob sich durch einen minimalinvasiven Zugang und die minimalinvasive Implantation einer Hüfttotalendoprothese das Ausmaß des Weichteiltraumas signifikant (eindeutig) reduzieren lassen. Zur Evaluierung des Gewebetraumas werden zu festen Zeitpunkten vor und nach der Operation ein MRT, eine Blutuntersuchung und ein Krafttest durchgeführt. Zusätzlich werden Zufriedenheit, Gelenkfunktion und Schmerzen anhand definierter Evaluierungsscores ermittelt. Hypothetisch sollte sich durch eine minimalinvasive Implantation das Weichteiltrauma reduzieren lassen.

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Studiendetails

Studienziel Präoperativ: 1. MRT (Zur präoperativen Beurteilung des Weichteilgewebes) Muskeldurchmesser, fettige Degeneration, Muskelatrophie, Sehnendefekte, Entzündungszeichen (Flüssigkeit, Bursen, Sehnen) 3-Monats-Follow-up: 1. MRT (Beurteilung des Weichteilgewebes 3 Monaten nach OP) 12-Monats-Follow-up 1. MRT (Beurteilung des Weichteilgewebes 12 Monaten nach OP)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 44
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Charité Campus Mitte Universitätsmedizin Berlin Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie Klinik für Orthopädie Klinik für Unfall-u. Wiederherstellungschirurgie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit einer primären Koxarthrose,
  • Erstimplantation der Prothese

Ausschlusskriterien

  • Incompliance des Patienten,
  • Patienten mit schweren muskulären Erkrankungen,
  • Patienten mit schweren Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die minimalinvasive Hüfttotalendoprothesenimplantation wird aufgrund des angenommenen geringeren Weichteiltraumas der Standardimplantationstechnik vorangestellt. Aufgrund des Mangels an entsprechend evidenten Nachweises eines geringeren Muskeltraumas besteht eine kontroverse Diskussion in der orthopädischen Gesellschaft über den tatsächlichen Nutzen der minimalinvasiven Chirurgie. Deshalb soll mit Hilfe dieser Studie der Einfluss des chirurgischen Zugangsweges auf das Weichteiltrauma untersucht und Rückschlüsse auf postoperativen Schmerz sowie funktionelle Regeneration gezogen werden. Diesbezüglich sollen je 22 Patienten randomisiert entweder über einen Standard transglutealen oder über einen minimalinvasiven anterolateralen Zugangsweg operiert werden. Beide Zugänge sind etablierte Techniken in der orthopädischen Chirurgie. Die Patienten unterziehen sich präoperativ, 3 und 12 Monate postoperativ einer klinischen Untersuchung, einem Abduktionstest zur Evaluierung der Abduktionskraft und einer MRT-Untersuchung zur Untersuchung des operationsbedingten Weichteilschaden. Die klinische Untersuchung beinhaltet die Erhebung des Harris-Hip-Score, eines Schmerz- und Zufriedenheitsscores. In der Auswertung der MRT-Bilder steht die Evaluierung von fettiger Atrophie, Sehnendefekte und Bursititen im Vordergrund. Zusätzlichen werden präoperativ, 6, 24 und 96 Stunden postoperativ eine Blutuntersuchung durchgeführt, in welcher Blutbild und Myoglobin als auch Kreatinkinase Konzentration ermittelt werden.

Quelle

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