Beschreibung der Studie

Die kombinierte mündliche und schriftliche Aufklärung zu ärztlichen Eingriffen ist ein etabliertes Routineverfahren. Am Beispiel der operativen Prostataentfernung bei Prostatakrebs soll der Nutzen einer zusätzlichen multimedialen Unterstützung mithilfe einer gesprächsbegleitenden computergestützten Animation untersucht werden. Daraus lassen sich möglicherweise verallgemeinerbare Empfehlungen für eine Optimierung der Patienteninformation ableiten.

Passende Studie finden

Studiendetails

Studienziel Patientenzufriedenheit erfasst am Vorabend des Eingriffs nach dem Aufklärungsverfahrens mit standardisiertem Interview und selbst gestaltetem Fragebogen (27 Fragen)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Stiftung Landesbank Baden-Württemberg
Weitere Informationen Studienwebseite

Finden Sie die richtige Prostatakrebs-Studie

Mithilfe unseres medizinischen Fragebogens finden Sie heraus, ob diese oder eine andere Studie eine Möglichkeit für Sie darstellt.

Richtige Studie finden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle einwilligungsfähigen und volljährigen Patienten, die zur radikalen Prostatektomie an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg vorbereitet werden.

Ausschlusskriterien

Adressen und Kontakt

Diese Studie ist geschlossen. Finden Sie jetzt eine aktuelle Möglichkeit.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Unter alltäglichen Bedingungen stellt das präoperative Aufklärungsgespräch eine häufig unterschätzte Aufgabe für Arzt und Patient dar. Didaktisch aufbereitetes Material steht während des Aufklärungsgespräches meist nicht zur Verfügung, wodurch das Erklären abstrakter Behandlungsschritte erschwert ist. Unter diesen Voraussetzungen leidet notwendig auch die aktive Beteiligung des Patienten. Am Beispiel der radikalen Prostatektomie soll daher der mögliche Nutzen einer multimedialen Unterstützung untersucht werden. Wesentliche Zielkriterien sind dabei subjektive Zufriedenheit, Angstniveau und Informiertheit des Patienten sowie Auswirkungen auf das Arzt-Patienten-Verhältnis. Der Vergleich zur Standardaufklärung könnte verallgemeinerbare Empfehlungen für eine Optimierung des Informed consent-Prozesses bei großen tumorchirurgischen Eingriffen ergeben.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.