Beschreibung der Studie

Bei Patienten der neurologischen Frührehabilitationen, welche z.T. längerfristig mit niedermolekularen Heparinen prophylaktisch oder therapeutisch behandelt werden, sollen Gerinnungsparameter sowie biologische Marker der Heparinwirkung 7 Tage nach Behandlungsbeginn sowie im Langzeitverlauf evaluiert werden.

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Studiendetails

Studienziel anti-FXa-Aktivität - gemessen am ACL6000 Gerinnungsautomaten Die Probennahme erfolgt am Tag 7 sowie einen Monat und 2 Monate nach Behandlungsbeginn mit niedermolekularem Heparin. Die anti-FXa-Aktivität wird an diesen Tagen bestimmt vor der Gabe des NMHs ("0h", Talspiegel) sowie 4h ("4h", Spitzenspiegel) und - bei den in therapeutischer Indikation/Dosierung behandelten Patienten - 12 h danach, vor Gabe der abendlichen Dosis. Bei der Kontrollkohorte (orale Antikoagulanzien) zu korrespondierenden Zeitpunkten ("0h" & "4h") in einem Abstand von 4 Wochen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 90
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle pharmazentrum frankfurt Institut für klinische Pharmakologie Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten der neurologischen Frührehabilitation, die therapeutisch oder prophylaktisch hinsichtlich Indikation/Dosierung mit einem niedermolekularen Heparin behandelt werden.
  • Patienten der neurologischen Frührehabilitation, die mit einem oralen Antikoagulans behandelt werden.

Ausschlusskriterien

  • Notwendigkeit regelmäßiger Dialysebehandlungen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In der neurologischen Frührehabilitation werden Patienten z.B. nach embolischem Schlaganfall, intracranieller Blutung, Subarachnoidalblutung, Schädel-Hirn-Trauma, cerebraler Hypoxie, Critical Illness Polyneuropathie, u.a. behandelt. Bei bestehender Indikation (z..B. bei Vorhofflimmern, Z.n. Klappenersatz oder Thrombosen/Lungenembolie) erfolgt die Gabe eines niedermolekularen Heparins in therapeutischer Dosierung. Andere Frührehabilitationspatienten erhalten obligat ein NMH in prophylaktischer Dosis zur Thromboseprophylaxe. Eine Überwachung der NMH-Therapie wird gegenwärtig nur für einzelne NMH bei Nierenfunktionseinschränkung empfohlen. Es soll an einer Kohorte von langzeitbehandelten Patienten der neurologischen Frührehabilitation in einem -observational design- beobachtet werden, in welchen Ausmaß unter der Gabe der in der Klinik verwendeten NMH Tinzaparin und Enoxaparin die Aktivität von FXa und FIIa gehemmt werden. Ferner soll geprüft werden, ob gleichzeitig auch eine Erhöhung der Aktivität des biologischen Markers der NMH-Wirkung - TFPI - beobachtet werden kann. Zusätzlich werden D-Dimer als Marker für inapparente thrombotische Ereignisse bestimmt, sowie das endogene Thrombinpotential (ETP). Vergleichbare Untersuchungen liegen bisher nicht vor. Die Untersuchung soll zur Bewertung der möglichen Bedeutung einer Therapieüberwachung der NMH-Gabe bei diesem Risikokollektiv beitragen.

Quelle

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