Beschreibung der Studie

Persistierende postoperative Schmerzen werden sind ein bislang ungelöstes Problem operativer Behandlungen. Bislang ist unklar, welche Patienten persistierende postoperative Schmerzen entwickeln. Könnten Patienten mit einem erhöhten Risiko präoperativ identifiziert werden, so könnten spezifische präventive Maßnahmen ergriffen werden. Die Untersuchung nozizeptiver Reflexe erlaubt eine objektive Untersuchung der Schmerz-Sensitivität und die objektive Quantifizierung der endogenen Schmerzhemmung. Es ist bekannt, dass über die Schmerz-Sensitivität Rückschlüsse auf den unmittelbar postoperativen Schmerzmittelbedarf möglich sind, und dass die subjektive Einschätzung der endogene Schmerzhemmung persistierende postoperative Schmerzen vorhersagen kann. Mit der vorliegenden Studie soll nun untersucht werden, ob die objektiv mit einem nozizeptiven Reflex gemessene endogene Schmerzhemmung ein Prädiktor persistierender postoperativer Schmerzen ist.

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Studiendetails

Studienziel Vorhandensein von persistierenden Schmerzen im Operationsgebiet 6 Monate nach der Operation (Telefoninterview 6 Monate postoperative)
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien:
  • fehlende Kenntnis der deutschen Sprache
  • Sehschwäche, die Ausfüllen der
  • psychometrischen Tests ohne Hilfe verhindert
  • Notfalloperation
  • Postoperative Intensivbehandlung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Persistierende postoperative Schmerzen werden sind ein bislang ungelöstes Problem operativer Behandlungen. Bislang ist unklar, welche Patienten persistierende postoperative Schmerzen entwickeln. Könnten Patienten mit einem erhöhten Risiko präoperativ identifiziert werden, so könnten spezifische präventive Maßnahmen ergriffen werden. Die Untersuchung nozizeptiver Reflexe erlaubt eine objektive Untersuchung der Schmerz-Sensitivität und die objektive Quantifizierung der endogenen Schmerzhemmung. Es ist bekannt, dass über die Schmerz-Sensitivität Rückschlüsse auf den unmittelbar postoperativen Schmerzmittelbedarf möglich sind, und dass die subjektive Einschätzung der endogene Schmerzhemmung persistierende postoperative Schmerzen vorhersagen kann. Mit der vorliegenden Studie soll nun untersucht werden, ob die objektiv mit einem nozizeptiven Reflex gemessene endogene Schmerzhemmung ein Prädiktor persistierender postoperativer Schmerzen ist. Haupt-Hypothese: Das Ausmaß der mit dem RIII-Reflex und einem Kaltwassertest gemessenen endogenen Schmerzhemmung ist Prädiktor der Persistenz postoperativer Schmerzen (nach 6 Monaten). Da möglicherweise noch andere Parameter nozizeptiver Reflexe eine Vorhersage ermöglichen, sollen auch diese untersucht werden. Sekundärhypothesen: - Andere Parameter nozizeptiver Reflexe (Recruitmentkurven-Steigung, Threshold, Wind-up-Ratio von RIII- und Blinkreflex) sind Prädiktoren der Persistenz postoperativer Schmerzen. Parallel dazu sollen psychologische und genetische sowie perioperative Faktoren untersucht werden, für die eine Rolle bei der Stärke akuter postoperativer Schmerzen beschrieben wurde. Sekundärhypothesen: - Psychologische (Depressivität, Katastrophisieren), genetische (Haplotypen der COMT und GCH1) und perioperative Faktoren sind Prädiktoren der Persistenz postoperativer Schmerzen. Bislang existieren in der Literatur nur unzureichende Daten über Risikofaktoren der Entstehung persistierender postoperativer Schmerzen. Relativ sicher ist bisher nur, dass starke Schmerzen unmittelbar postoperativ einen Risikofaktor für über Monate oder Jahre persistierende Schmerzen darstellen. Zu diesem Zeitpunkt kommt eine Prävention möglicherweise schon zu spät. Es wäre wünschenswert, Risikopatienten bereits präoperativ zu identifizieren, um schon intraoperativ geeignete Präventionsmaßnahmen beginnen zu können. Auch für Studien zu solchen Präventionsmaßnahmen wäre eine Beschränkung auf Risikopatienten sinnvoll. Erste Ansätze haben eine Rolle der individuellen Schmerzempfindlichkeit zeigen können, jedoch bisher nur mit potentiell gewebsschädigenden Hitzereizen und subjektiver Schmerzeinschätzung. Die Anwendung elektrischer Reize ist schonender und kann durch die ausgelösten Reflexantworten objektiv interpretiert werden.

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