Beschreibung der Studie

Multizentrisches, prospektives Register zur Untersuchung der Sicherheit und Leistungsfähigkeit der minimal-invasiven Ultrafiltrationsbehandlung und dessen Effekt auf die Symptomatik und Rehospitalisierung bei Patienten mit fortgeschrittener Volumenüberladung

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Symptomatik und Inzidenz von Rehospitalisierungen innerhalb von 12 Monaten
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Fresenius Medical Care Deutschland GmbH

Ihr ganz persönlicher Herzschwäche-Studienberater

Über 10.000 Patienten und Angehörige erhalten über den Studienberater aktuelle und passende Studien per E-Mail. Melden Sie sich jetzt an!

  • Neue Behandlungen entdecken
  • Keine Chance verpassen
  • Wichtigen Beitrag zum medizinischen Fortschritt leisten

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter größer-gleich 18 Jahre; Stationär-behandelte Patienten mit akuter Volumenüberladung, am ehesten im Rahmen einer kardialen Dekompensation mit Zeichen einer beginnenden Diuretika-Resistenz (fehlende Steigerung der Diurese trotz signifikante Eskalation der Diuretikatherapie; z.B. größer-gleich 80 mg / 24 h Furosemid oder kleiner 1375 ml Diurese/40mg Furosemid pro 24h oder Äquivalenzdosis anderer Schleifendiuretika [klinisch oder anamnestisch erfasst]), New York Association Functional Class (NYHA) III-IV bei Einschluss, Systolische oder diastolische kardiale Dysfunktion (HF-REF oder HF-PEF), Adäquater venöser Zugang (bevorzugt periphere Armvene), der eine Flussrate größer-gleich 60 ml / min ermöglicht, Schriftliches Einverständnis zur Datennutzung im Rahmen des Registers (ggf. durch gesetzliche Vormundschaft).

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikation zur Antikoagulation (z.B. bekannte Heparin-induzierte Thrombozytopenie, schwere Blutung), Terminale Niereninsuffizienz (Stadium V, GFR kleiner 15 ml), Kardiogener Schock, z.B. i.R. eines Akuten Koronar Syndroms (ACS), Andere Erkrankungen oder Faktoren, die nach Maßgabe des Prüfarztes eine potentielle Kontraindikation zur Ultrafiltrationstherapie darstellen, Schwangere, gebärende oder stillende Frauen oder gebärfähige Frauen mit fehlender suffizienter Kontrazeption oder mit Familienplanung. Nota bene: ein Schwangerschaftstest wird systematisch bei Frauen in gebärfähigem Alter durchgeführt, im Falle einer Schwangerschaft (positiven Test) erfolgt kein Einschluss. Bei eingeschlossenen Frauen mit einem negativen Test ist eine effektive Kontrazeption zwingend erforderlich.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, Baden Württemberg

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Henning Baberg

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Klinikum Stuttgart, Stuttgart, Baden Württemberg

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Henning Baberg

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Helios Klinikum Schwerin, Schwerin, Mecklemburg Pomerania

Ansprechpartner: Gabriele Rhein

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Städtisches Klinikum Braunschweig, Braunschweig, Niedersachsen

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Henning Baberg

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Helios Klinikum Hildesheim, Hildesheim, Niedersachsen

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Henning Baberg

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Helios Klinik Attendorn, Attendorn, Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Henning Baberg

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, North Rhine-Westphalia

Ansprechpartner: Jürgen Floege, MD

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Helios Klinikum Duisburg, Duisburg, North Rhine-Westphalia

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Henning Baberg

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

HELIOS Klinikum Erfurt, Erfurt, Thueringen

Ansprechpartner: Natalia Grützfeld

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Helios Klinikum Berlin Buch, Berlin

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Henning Baberg

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

UniversitätsSpital Zurich, Zurich

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Henning Baberg

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Häufig gestellte Fragen

Bei Patienten mit fortgeschrittener Volumenüberladung kann eine minimal-invasive Ultrafiltrationsbehandlung in der Akutphase den klinischen Verlauf positiv beeinflussen. Im Rahmen eines prospektiven Registers zur Sicherheit und Leistungsfähigkeit der minimal-invasiven Ultrafiltrationstherapie sollen Behandlungsdaten gesammelt werden. Die Therapiedaten jedes Patienten werden über 12 Monate erhoben.Das aus dem Register gewonnene Wissen zur Ultrafiltrationstherapie bei Volumenüberladung, ggf. in Kombination mit einem Disease-Management-Programm, soll die Evidenzlage verbessern. Zudem werden die Daten zur Hypothesengenerierung genutzt.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien