Beschreibung der Studie

Diese Studie soll einen Beitrag für frühzeitige Erkenntnisse zur weiteren Entwicklung nach einer akuten, unfallbedingten Rückenmarkverletzung an Hand einer speziellen Magnetresonanztomografie leisten. Dazu werden zwei etablierte Untersuchungen (ISNCSCI und neurophysiologische Messungen) mit den Ergebnissen aus der speziellen Magnetresonanztomografie bewertet und rechnerisch in Beziehung gesetzt. ISNCSCI steht für International Standards for Neurological Classification of Spinal Cord Injury und ist ein etablierter Test der den neurologischen Status bezüglich der verbliebenen Muskelfunktionen und Sensibilität erfasst. Die neurophysiologischen Messungen umfassen die Überprüfung verbliebener Nervenfaserfunktionen.

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Studiendetails

Studienziel Korrelation zwischen den DTI-Parametern (FA, ADC-Korrelat) und den Veränderungen im ISNCSCI Protokoll Sensory Scores (LT, PP) zu den Zeitpunkten very acute (Tag 1-15), acute I (Tag 16-40), acute II (Tag 70-98) and chronic (Tag 300-400).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 51
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)Stabsbereich Prävention Forschungsförderung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Akute Querschnittlähmung mit präoperativ bestehender spinaler Läsion traumatischer Genese in der Höhe C5 bis Th12. Ab 01. Mai 2017 akute Querschnittlähmung mit präoperativ bestehender spinaler Läsion traumatischer Genese in der Höhe C5 bis C8.

Ausschlusskriterien

  • Alter unter 18 und über 75 Jahre
  • Schweres Schädel-Hirn-Trauma
  • Multilokuläre spinale Läsionen
  • Cauda-Equina-Syndrom
  • Plexusläsion
  • Periphere Nervenläsion
  • Herzschrittmacher
  • Schrittmachersonden
  • Instrumentationen mit störenden, Artefakte generierenden Cages (z.B. Tantalum)

Adressen und Kontakt

BG Klinikum Murnau, Zentrum für Rückenmarkverletzte, Murnau am Staffelsee

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Neue kernspintomografische Bildgebung und Datenverarbeitungsverfahren, die bisher noch nicht in der Beurteilung des Rückenmarks etabliert waren, werden als zukünftige, erweiterte Diagnoseverfahren unter dem Begriff Neuro-Imaging eingeführt. Hochauflösende MRT-Bildgebung des Rückenmarks und seiner Komponenten können einen wichtigen methodischen Fortschritt in der klinischen Untersuchung nach akuter traumatischer Myelonläsion darstellen. Untersucht werden sollen die Korrelationen von etablierten klinischen Untersuchungen nach dem ISNCSCI Protokoll sowie neurophysiologischen Messungen (Somatosensibel evozierte Potentiale (SSEP), Motorisch evozierte Potentiale (MEP), H-Reflex und sympathische Hautreaktion (SHR) mit kernspintomografischen Untersuchungen (MRT-Standardsequenzen, T2*w und DTI) bei Patienten mit einer Rückenmarkverletzung. Zugrunde gelegt wird das EMSCI-Zeitschema (European Multicenter Study about Spinal Cord Injury), in dessen Ablauf die Wertigkeit des Neuro-Imagings in Bezug auf eine Verlaufsbeurteilung und Prognostik abgeschätzt werden soll. Insbesondere für Patienten mit eingeschränkter Vigilanz und klinischer Beurteilbarkeit könnte eine Möglichkeit entstehen mittels MRT-Diagnostik frühzeitig einer individuell adaptierten Therapie zugeführt werden zu können.

Quelle

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