Beschreibung der Studie

Menschen unterscheiden sich stark darin, wie sie soziale Situationen wahrnehmen, worauf sie ihre Aufmerksamkeit in zwischenmenschlichen Situationen lenken und wie gut sie Entscheidungen treffen können. In dieser Studie wollen wir untersuchen, wie Menschen mit und ohne eine Borderline Persönlichkeitsstörung auf Bildreize in einer zwischenmenschlichen Wettbewerbssituation reagieren. Insbesondere interessiert uns dabei, welche Prozesse im Gehirn Aufmerksamkeits- und Entscheidungsprozesse steuern, ob das Verhalten in einer zwischenmenschlichen Spielsituation mit Hormonen zusammenhängt und ob es einen Zusammenhang mit allgemeinen Verhaltensreaktionen auf zwischenmenschliche Reize gibt. Daher nehmen immer zwei Teilnehmerinnen an einem Spiel teil, körpereigene Hormone werden in Speichel- und Blutproben untersucht. Zusätzlich führen alle Teilnehmerinnen fünf kurze Aufgaben im Labor durch, bei denen allgemeine Verhaltensreaktionen auf verschiedene zwischenmenschliche Reize untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Reaktionszeiten, BOLD Antwort, Vergleich: BPS Patientinnen vs. gesunde Kontrollprobandinnen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Allgemeine Einschlusskriterien: Alter 18-50 Jahre, Bereitschaft zur Mitarbeit. Zusätzliches Einschlusskriterium für Borderline Patientinnen: Borderline-Persönlichkeitsstörung nach DSM-IV

Ausschlusskriterien

  • Allgemeine Ausschlusskriterien: Vorliegen einer Schwangerschaft, Lebenszeit-Diagnose einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis, Bipolar-I-Störung, Substanzabhängigkeit während des zurückliegenden Jahres, organische Hirnerkrankung, schwerwiegende internistische und neurologische Erkrankung, Schädel-Hirnverletzungen in der Vorgeschichte, Metallteile im Körper, Klaustrophobie.
  • Zusätzliche Ausschlusskriterium für gesunde Kontrollgruppe: mehr als ein DSM-IV Kriterium für BPS erfüllt.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Menschen unterscheiden sich sehr stark darin, wie schnell sie auf visuelle Reize in Wettbewerbssituationen reagieren können. Wir wissen aus früheren Studien, dass dabei unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen, wie zum Beispiel, die Fähigkeit unseres Gehirns, Aufmerksamkeits- und Entscheidungsprozesse zu steuern oder unser Umgang mit Gefühlen. Frühere Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass körpereigene Hormone einen starken Einfluss auf unser soziales Verhalten haben. In dieser Studie wollen wir untersuchen, wie Menschen mit und ohne eine Borderline Persönlichkeitsstörung auf visuelle Stimuli in einer zwischenmenschlichen Wettbewerbssituation reagieren. Insbesondere interessiert uns dabei, welche Prozesse im Gehirn Aufmerksamkeits- und Entscheidungsprozesse steuern, ob das Verhalten in einer zwischenmenschlichen Spielsituation mit Hormonen zusammenhängt und ob es einen Zusammenhang mit allgemeinen Verhaltensreaktionen auf zwischenmenschliche Reize gibt. Daher nehmen immer zwei Teilnehmerinnen an einer kompetitiven Reaktionszeitaufgabe teil, bei der sie versuchen sollen, möglichst schneller als die Mitspielerin auf bestimmte Reize zu reagieren. Zusätzlich führen alle Teilnehmerinnen fünf kurze Aufgaben im Labor durch, bei denen allgemeine Verhaltensreaktionen auf verschiedene soziale Reize, wie zum Beispiel Gesichtsausdrücke, untersucht werden.

Quelle

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